Nach Kleinhenz-Aus: Jermaine Jones übernimmt in Schweinfurt
Nachdem sich der 1. FC Schweinfurt am Mittwoch überraschend von Cheftrainer Victor Kleinhenz getrennt hatte, steht mit Jermaine Jones nun bereits dessen Nachfolger fest.
Zuletzt Co-Trainer der U19-Nationalmannschaft
Der ehemalige Nationalspieler der USA (69 Einsätze) bringt die Erfahrung aus 165 Bundesliga-Spielen unter anderem für Eintracht Frankfurt und Schalke mit, zudem bestritt Jones einst 23 Partien in der Champions League und lief 53 Mal in der Major League Soccer auf. In Amerika fungierte Jones zuletzt als Co-Trainer der U19-Nationalmannschaft, zuvor trainierte er zwischen 2023 und 2025 den Central Valley Fuego FC.
"Mit Jermaine gewinnen wir einen Trainer, der auf eine lange aktive Karriere im Profifußball zurückblicken kann", sagt Geschäftsführer Markus Wolf über den prominenten Namen auf der Trainerbank. "Nun möchte er als Trainer dieses Wissen einbringen und der Mannschaft die nötigen Impulse und Erfahrungen mitgeben." Drittliga-Erfahrung bringt der 44-Jährige allerdings nicht mit, zudem hat er in Deutschland bislang noch nicht als Trainer gearbeitet.
Debüt am Samstag gegen Duisburg
Auch Jones freut sich auf die Aufgabe und "kann es kaum erwarten mit der Mannschaft loszulegen". Erstmals das Training leiten wird er am Donnerstag, sein Debüt feiert Jones dann am Samstag beim Auswärtsspiel in Duisburg. "Wir wissen, dass mit dem Spiel in Duisburg eine große Aufgabe vor uns liegt. Aber genau für solche Spiele spielt man ja Fußball."
Bei den Schnüdeln tritt Jones die Nachfolge von Victor Kleinhenz an, der am Mittwoch überraschend freigestellt worden war. Nach 20 Niederlagen aus 24 Spielen belegt der F05 den letzten Tabellenplatz und hat angesichts von 17 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer keine realistischen Chancen mehr auf den Klassenerhalt. Entsprechend dürfte es in den verbleibenden 14 Partien darum gehen, die Saison anständig zu Ende zu bringen und frühzeitig die Planungen für die Regionalliga einzuleiten.