3:1! Aachen gewinnt Kellerduell in Ulm und verschafft sich Luft

Im zweiten Sonntagsspiel des 24. Spieltages setzte sich Alemannia Aachen mit 3:1 beim SSV Ulm durch und verschafft sich dadurch Luft im Abstiegskampf. Fünf Punkte liegt der TSV nun vor den Abstiegsplätzen. Ulm hingegen hat nach der zweiten Pleite in Folge wieder fünf Zähler Rückstand auf Platz 16.

Gindorf trifft aus der Distanz

Ulms Trainer Pavel Dotchev wechselte nach der 1:2-Niederlage in Mannheim nur auf einer Position: Kölle ersetzte Mazagg. Auf der anderen Seite tauschte Aachen-Coach Mersad Selimbegovic nach dem 3:3 gegen Essen ebenso einmal aus: Ademi rückte für den verletzten Wiebe in die Startelf.

In der Anfangsphase beschnupperten sich beide Teams, sodass Chancen eher Mangelware waren. Zwar hatten die Ulmer mehr Ballbesitz, aber im letzten Drittel fehlte die Zielstrebigkeit zum Tor. Die Aachen dagegen versäumten es, nach dem Ballgewinn zügig umzuschalten. So war es verwunderlich und kam aus dem Nichts, dass die Gäste nach 22 Minuten in Führung gingen: Gaudino bediente Gindorf, der aus der Distanz sehenswert in die Maschen traf.

Der Treffer hinterließ eine Wirkung, denn die Spatzen waren nun verunsichert. Leichte Ballverluste, einige Verstolperer: Die Ulmer machten keinen guten Eindruck. Nun hatte Aachen viel mehr vom Spiel, ohne dabei gefährlich zu werden. Und so dümpelte die Partie vor sich hin, die Zuschauer sahen wahrlich keinen Leckerbissen am Sonntagnachmittag. Und so ging es nach 45 Minuten mit einem 1:0 für Aachen in die Kabinen.

Aachen zeigt sich eiskalt

Die erste Torannäherung nach dem Seitenwechsel verzeichneten die Hausherren: Dajaku probierte es aus der Distanz, aber Keeper Pseftis konnte parieren (53.). Die Ulmer machten nun einen besseren Eindruck, aber das Tor fiel auf der anderen Seite: Stürmer Schroers konnte in der Box den Ball behaupten und für Loune auflegen. Der blieb eiskalt und vollendete trocken zum 2:0 (58.).

Nur darauf ging Ulm-Coach Dotchev voll ins Risiko, wechselte dreimal und brachte Mazagg, Löder und Mamba. Doch das trug keine Früchte. Im Gegenteil, weil Aachen noch ein weiteres Tor nachlegen konnte. Ein Gaudino-Freistoß fand Ademi, der per Kopf einnicken konnte (75.). Das war die endgültige Entscheidung. Zumindest gaben sich die Gastgeber nicht auf, erzielten durch Joker Löder das 1:3. Der Offensivakteur war nach einer Ecke von Brandt erfolgreich (82.). Es blieb ein kurzes Strohfeuer, Aachen brachte anschließend den Sieg souverän über die Zeit.

Mit dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage verbessert sich die Alemannia in der Tabelle auf Platz 14 und liegt nun fünf Zähler vor den Abstiegsrängen. Ulm hingegen muss nach der zweiten Pleite in Folge nun schon einen Rückstand von fünf Zähler auf das rettende Ufer zum 1. FC Saarbrücken aufholen. Der FCS ist am kommenden Samstag auch der Gegner der Spatzen, während Aachen auf Verl trifft.

   

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