Nach Lungenkollaps: Preetz aus Krankenhaus entlassen
Knapp eine Woche, nachdem sich MSV-Geschäftsführer Michael Preetz bei einem Ski-Unfall in Österreich schwer verletzt und einen Lungenkollaps erlitten hatte, ist der 58-Jährige am Donnerstag aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Lunge wieder voll funktionsfähig
Sechs Tage lang wurde Preetz im Krankenhaus versorgt, "jetzt bin ich froh, dass ich wieder nach Hause kann", sagt er in der "Bild"-Zeitung. "Am Mittwoch wurde mir der Schlauch aus dem Brustkorb entfernt, jetzt fühlt sich alles schon etwas leichter an. Donnerstag wurde ich dann nach der Visite durch die Ärzte aus der Klinik entlassen. Jetzt ist Erholung angesagt!"
Preetz war auf einer vereisten Stelle gestürzt und dabei "voll auf die Rippen gekracht", wie er berichtete. Dabei zog er sich drei Rippenbrüche zu. Eine Rippe verletzte zudem die Lunge und durchbohrte sie. Die Folge war ein Lungenkollaps. Durch die Maßnahmen im Krankenhaus habe sich die Lunge wieder ausgedehnt und sei somit wieder voll funktionsfähig.
Mannschaftsarzt holte Preetz ab
Acht Wochen lang darf der 58-Jährige nun keinen Sport ausüben. "Auch die Rippen müssen noch heilen." Gegen die Schmerzen bekommt Preetz Medikamente. Abgeholt wurde der MSV-Geschäftsführer am Donnerstag von Duisburgs Mannschaftsarzt Peter Kaup, der ehrenamtlich für die Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany arbeitet.
"Dieser Krankentransport hat eine besondere Federung und ist medizinisch voll ausgestattet", so Preetz, der sich vorerst in seiner Heimat Berlin auskurieren wird. Beim Heimspiel der Zebras gegen den 1. FC Schweinfurt am 21. Februar will er aber schon wieder im Stadion sein – wenn sein Zustand es zulässt.