Kauczinski nach Remis: "Auf Dauer werden wir uns steigern müssen"

Mit dem 1:1 beim VfL Osnabrück konnte Trainer Markus Kauczinski "für den Moment" leben, betonte aber, dass sich die Löwen auf Dauer steigern müssten. 

Sechs Punkte hinter Platz 3

Der erste Treffer von Kevin Volland seit dem 5. Spieltag bescherte den Löwen einen Punkt an der Bremer Brücke, nachdem die Hausherren kurz zuvor in Führung gegangen waren. In der Tabelle ging es für den TSV mit dem Remis zwar einen Platz nach oben, doch so richtig weiterhilft der Punkt mit Blick auf das Aufstiegsrennen nicht. Sechs Zähler fehlen zu Rang 3, bis zu einem direkten Aufstiegsplatz sind es sogar acht Punkte.

Dennoch zeigte sich Trainer Markus Kauczinski mit dem Unentschieden "für den Moment" zufrieden und betonte, damit leben zu können. Auch in Anbetracht der Verletztensituation, schließlich fehlten erneut neun Spieler. "Die Mannschaft hat Energie, die Mannschaft kämpft. Fußballerisch war von beiden Seiten heute ein bisschen Sand im Getriebe. Man hat sich neutralisiert. Mit ein bisschen Glück kann man mehr holen. Aber ich glaube, dass das in Ordnung ist", sagte er bei "MagentaSport".

"Das können wir viel besser"

Gleichzeitig hielt Kauczinski aber fest, dass sich seine Mannschaft "zu wenige" gefährliche Momente erspielt habe. "Das können wir viel besser. Auch im Gegenpressing waren wir in einigen Momenten nicht so da, wie wir uns das gewünscht haben." Zudem seien "unclevere Situationen" dabei gewesen, "über die wir reden müssen", spielte der Löwen-Coach unter anderem auf einen Gegenkonter in der Nachspielzeit an, der zu einem Freistoß für die Lila-Weißen führte.

"Auf Dauer werden wir uns steigern müssen", machte Kauczinski klar. "Und ich hoffe, dass wir das auch möglichst schnell hinbekommen." Denn andernfalls werden die Löwen wohl nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen können. In der Trainingswoche soll jetzt nochmal an einigen Stellschrauben gedreht werden. Die Personalsituation wird sich allerdings kaum entspannen, lediglich der erkrankte Maximilian Wolfram kehrt zurück. Dennoch soll im Heimspiel gegen Alemannia Aachen am Samstag der erste Sieg in diesem Jahr her. Volland bleibt zuversichtlich: "Wenn wir so weiterarbeiten, auch füreinander und in erster Linie die Mentalität auf den Platz bekommen, kommt der Rest von ganz allein."

   

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