Regionalliga-Reform: Modelle für Vier-Staffel-Lösung diskutiert

Die AG Regionalliga-Reform ist auf dem Weg zu einer möglichen Neuregelung der Aufstiegsfrage einen weiteren Schritt vorangekommen. In ihrer dritten Sitzung befasste sich die Arbeitsgruppe am Donnerstag vor allem mit Modellen, die eine Reduzierung der Regionalligen von derzeit fünf auf künftig vier Staffeln vorsehen, wie der DFB mitteilte.

Verdichtung und Eingrenzung

Vorgestellt wurden die verschiedenen Ansätze von AG-Vorsitzendem Dr. Michael Vesper. In den Beratungen kam es zu einer inhaltlichen Verdichtung und Eingrenzung der Modelle, die beim nächsten Treffen am 17. Februar weiter vertieft werden sollen. Dabei flossen auch mögliche Auswirkungen auf die darunterliegende fünfte Spielklassenebene in die Überlegungen ein. Vesper zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Gespräche: "Die Diskussionen verlaufen sachbezogen, die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Ich bin zuversichtlich, dass wir in dieser schwierigen Thematik zu einer klaren Empfehlung für die beschlussfähigen Gremien kommen."

Abstimmung in diesem Jahr?

Die 13-köpifge Arbeitsgruppe – bestehend aus je einem Vereins- und Verbandsvertreter aus allen fünf Regionalligen sowie Manuel Hartmann als Geschäftsführer Spielbetrieb für den DFB und Ansgar Schwenken als Direktor Spielbetrieb & Fans für die DFL – war von der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten eingesetzt worden und hat den Auftrag, einen Entscheidungsvorschlag zur Verbesserung der Aufstiegsregelung zu erarbeiten. Beschlussfassend ist sie allerdings nicht. Sollte die Arbeitsgruppe eine mehrheitsfähige Lösung für ein Vier-Staffel-Modell entwickeln, könnte darüber in diesem Jahr im Rahmen eines außerordentlichen Bundestages abgestimmt werden. Greifen könnte die Reform dann zur Saison 2027/28.

   

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