Kauczinski über Verletzungspech: "Wir hinterfragen das schon"
Es hat in den letzten Wochen und Monaten fast schon dramatische Züge angenommen, das Verletzungspech beim TSV 1860 München. Vor allem die Anzahl an muskulären Verletzungen ist auffällig. Die Löwen wollen dem nun auf den Grund gehen.
Diagnose bei Dulic noch offen
Erst erwischte es Jesper Verlaat, Kilian Jakob (beide Muskelverletzung), Morris Schröter (Sehnenriss), Raphael Schifferl (Beinverletzung), Tunay Deniz (Kreuzbandriss) und Max Christiansen, zuletzt dann auch Sigurd Haugen (Kieferbruch), Manuel Pfeifer (muskuläre Probleme) und Sean Dulic (Diagnose noch offen). Eine ganze Reihe von Spielern fehlte den Löwen in dieser Saison bereits aufgrund von Verletzungen. Und von den Genannten werden am Samstag im Duell gegen Rot-Weiss Essen lediglich Kilian Jakob, Morris Schröter und Raphael Schifferl wieder dabei sein.
"Ich versuche ein Muster zu finden"
Doch wie ist die überdurchschnittlich hohe Anzahl an verletzten Spielern zu erklären? "Ich versuche ein Muster zu finden", sagte Trainer Markus Kauczinski am Sonntag im BR: "Es waren auch Wettkampfverletzungen dabei, ein, zwei Sachen von Rekonvaleszenten. Sean Dulic war ein bisschen unachtsam, nach einer halben Stunde merkte er, da macht etwas zu. Er wollte es über die Zeit bringen, schaffte es aber nicht. Wir hinterfragen das schon, haben es aber noch nicht gefunden." Denn das eine Muster gebe es nicht, so der Löwen-Coach.