SSV Ulm besetzt Vorstand neu: Schwärzel als Vorsitzender
Beim SSV Ulm hat es einen Wechsel an der Vereinsspitze gegeben. Nachdem die bisherigen Vorstände Thomas Oelmayer und Alexander Schöllhorn bereits auf der Mitgliederversammlung am 14. Dezember 2025 angekündigt hatten, ihre Ämter perspektivisch abgeben zu wollen, ist nun eine Nachfolgeregelung getroffen worden.
Schwärzel und Holzer übernehmen
In einer Aufsichtsratssitzung am Dienstagabend wurden Dominik Schwärzel und Robert Holzer als neue Vorstände des SSV Ulm 1846 Fussball e.V. bestellt. Oelmayer zeigte sich zufrieden mit der gefundenen Lösung: "Ich hatte vor ein paar Wochen angekündigt, dass wir auf der Suche nach den geeigneten Personen als Nachfolger für den Vorstand sind. Dies ist uns nun deutlich schneller gelungen als gedacht, darüber freue ich mich sehr." Nach elf Jahren übergebe er seine Aufgabe "in hervorragende Hände". Auch Schöllhorn zog ein positives Fazit seiner Amtszeit und erklärte: "Nun übergeben wir den Stab und können guten Gewissens als Fans die Spiele verfolgen."
Der neue Vorstand besteht zunächst aus Schwärzel und Holzer, perspektivisch soll das Gremium um eine dritte Person mit Schwerpunkt Finanzen ergänzt werden. Dominik Schwärzel übernimmt den Vorsitz des Vorstands. Der 38-jährige Unternehmer ist CEO der Wilken Software Group und war zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrats. Robert Holzer bringt Erfahrung aus seiner aktiven Karriere mit 26 Bundesliga- und 109 Zweitliga-Spielen sowie aus seiner späteren Tätigkeit als Berater im Profifußball mit.
Utz neuer Aufsichtsratschef
Schwärzel bedankte sich für das Vertrauen und erklärte: "Nun wechsele ich in eine aktivere Rolle und möchte zusammen mit Robert den Verein zukunftsfähig ausrichten.“ Holzer betonte: "Ich freue mich sehr auf alles was kommt und möchte mit meiner Erfahrung mithelfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und erfolgreich zu sein." Durch Schwärzels Wechsel in den Vorstand wurde sein Posten im Aufsichtsrat frei. Das Gremium wählte Philipp Utz einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Utz erklärte, er wolle die Arbeit fortführen und als "Sparringspartner des Vorstands" fungieren.