"Habe Lust": Entscheidung über Luginger-Zukunft nächste Woche

Zum 12. Mal sieglos geblieben, nach frühem Rückstand aber eine Reaktion gezeigt und sich einen Punkt erkämpft: So lässt sich das Auswärtsspiel des 1. FC Saarbrücken in Rostock wohl kurz und knapp zusammenfassen. Unter Trainer Jürgen Luginger war es der zweite Punkt im vierten Spiel. Ob der 58-Jährige auch nach der Winterpause auf der Bank sitzen wird, soll sich Anfang nächster Woche entscheiden.

Mit Punkt zufrieden

Eigentlich war der FCS angesichts der angespannten Lage mit dem Ziel nach Rostock gefahren, als Sieger vom Platz zu gehen. "Aber hätte man uns vorher gesagt, dass wir gegen so eine starke Mannschaft einen Punkt mitnehmen, wären wir damit auch zufrieden gewesen", sagte Trainer Jürgen Luginger nach der Partie bei "MagentaSport" und zeigte sich mit dem Remis entsprechend einverstanden. Zumal das Team bis zum Schluss gefightet und zwischenzeitlich sogar die Chance auf den Siegtreffer gehabt habe, so Luginger.

Und das, nachdem der FCS durch das frühe 0:1 nach nur fünf Minuten "maximal beschissen" in die Partie gestartet war, wie Kapitän Manuel Zeitz festhielt. Doch keine zehn Minuten später kamen die Saarländer über einen Elfmeter-Nachschuss von Rizzuto zum Ausgleich, nachdem Rabihic zuvor vom Punkt gescheitert war. "Wir haben gut reagiert, uns nicht aus dem Konzept bringen lassen und nach dem Gegentreffer ein richtig gutes Spiel gemacht", so Zeitz. Am Ende war das Unentschieden leistungsgerecht.

Macht Luginger weiter?

Für den FCS war es das zweite Remis in Folge, nachdem die ersten beiden Partien unter Luginger – trotz ebenfalls ansprechender Leistung – verloren gegangen waren. "Wir haben in den letzten vier Spielen eine Reaktion gezeigt – auch wenn die Ergebnisse ausgeblieben sind", hielt Zeitz fest. Dennoch dürfe sich die Mannschaft damit nicht zufrieden geben, "weil im Endeffekt zählen Punkte. Und die fehlen noch. Aber wenn wir so weiterspielen, dann werden wir die Punkte zwangsläufig holen", ist der Kapitän überzeugt.

Ob Luginger auch im neuen Jahr an der Linie stehen wird? Bislang war sein Engagement bis zur Winterpause befristet, doch nach den Auftritten der letzten Wochen spricht vieles dafür, dass der 58-Jährige weitermacht. "Das werden wir Anfang nächster Woche entscheiden", kündigte Luginger an und betonte: "Ich habe Lust." Auch Zeitz könne sich vorstellen, mit dem früheren Sportdirektor weiterzumachen. Sollte es so kommen, wird es für Luginger in der Winterpause darum gehen, die Mannschaft auf den Abstiegskampf einzuschwören. Schließlich beträgt der Vorsprung auf Platz 17 nur zwei Punkte. Und sollte Aachen am Sonntag gegen Havelse gewinnen, würde der FCS nur aufgrund der minimal besseren Tordifferenz gegenüber Aue über dem Strich überwintern.

   

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