"Sehr schlimme Szene": Große Sorgen um Hoffenheims Frees

Auch nach dem 4. Spieltag ist die TSG Hoffenheim II weiterhin ungeschlagen und setzte sich am Samstag auch in Rostock durch. Überschattet wurde der Sieg jedoch durch eine schwere Verletzung von Kelven Frees.

Minutenlang versorgt

57 Minuten waren im Ostseestadion gespielt, als Rostocks Benno Dietze auf dem Weg Richtung Tor war, dabei jedoch von Ruben Reisig zur Seite gestoßen wurde und im Strafraum zu Fall kam. Unglücklicherweise fiel er dabei genau auf das linke Bein von Kelven Frees, der in der Situation gar nicht beteiligt war. Sofort ging der 20-Jährige zu Boden und zeigte große Schmerzen an. Betreuer eilten herbei und behandelten den Innenverteidiger, dessen Bein einen deutlichen Schiefstand aufwies. Minutenlag wurde Frees versorgt, mehrere Spieler, darunter auch Rostocks Maximilian Krauß, leisteten Sichtschutz. Per Trage ging es anschließend unter dem Applaus der Zuschauer vom Platz. Wie schwerwiegend die Verletzung war, darüber gab es direkt nach Spielende noch keine Informationen.

Trainer Stefan Kleineheismann sprach bei "MagentaSport" von einer "sehr schlimmen Szene" und einem "teuer erkauften Sieg". Auch Kapitän Valentin Lässig meinte: "Man hat recht schnell gesehen, dass es etwas Schlimmeres ist. Da müssen wir jetzt als Mannschaft hinter ihm stehen." Entsprechend widmete das Team dem 20-Jährigen den Sieg. "Der Sieg war für Kelven. Das haben wir uns auch auf dem Platz gesagt, nachdem Kelven vom Feld getragen werden musste – dass wir die drei Punkte für ihn holen wollen. Wir hoffen, dass Kelven sehr schnell wieder gesund wird. Wir sind bei ihm", so Ruben Reisig.

"Das geht uns allen nahe"

Hoffenheims Coach bezeichnete Frees als "sehr talentierten Jungen", der über eine "brutale Mentalität" verfüge und eine "ganz große Zukunft" vor sich habe "Er wird sich besser zurückkämpfen, da bin ich mir sicher. Wir sind wie eine Familie, jeder gibt für den anderen Gas, deswegen geht es uns allen nahe." Auch Hansa-Coach Daniel Brinkmann richtete Genesungswünsche an den 20-Jährigen und war in Gedanken bei ihm.

   

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