2:2 nach 0:2 in Schweinfurt: FCS rettet spät einen Punkt

Zum Abschluss des Spieltages trennten sich der 1. FC Schweinfurt und der 1. FC Saarbrücken am Sonntagabend 2:2. Nachdem die Schnüdel bereits zur Pause mit 2:0 führten, kam der FCS ganz spät noch zum Ausgleich. Dennoch verpassten es die Saarländer, sich weiter von unten abzusetzen. 

Shuranov schockt den FCS

Auf die 1:3-Niederlage in Duisburg reagierte Jones bei den Gastgebern mit sechs Wechseln! Im Tor stand Stahl für Weisbäcker, der nur auf der Bank saß. Außerdem rotierten Dellinger, Böhnlein, Doktorczyk, Zeller und Langhans aus der Startelf hinaus. Dafür durften Shuranov, Müller, Bausenwein, Krätschmer und Meißner beginnen. Bei den Gästen gab es hingegen nur zwei Veränderungen gegenüber dem 1:1 gegen den SSV Ulm. Baumann und Bichsel saßen auf der Bank. Brünker und Bretschneider waren dafür neu dabei.

Die erste Chance der Partie hatten die Schweinfurter. Ein Freistoß von der linken Seite von Geis war aber kein Problem für Menzel (4.). Im Anschluss waren die Saarländer dann aber die bessere Mannschaft, die erste Chance gab es in der 9. Minute. Nach einem Fehler von Krätschmer hatte Bretschneider plötzlich viel Platz rechts im Strafraum, der Schuss mit dem linken Fuß landete aber über dem Kasten. Saarbrücken blieb danach spielbestimmend und erarbeitete sich auch die nächste Gelegenheit. Kurz vor dem Strafraum ging Elongo-Yombo in das Dribbling und versuchte es mit dem Abschluss in das rechte Eck. Stahl konnte aber parieren (15.). Die Schweinfurter setzten aber auch ihre Nadelstiche in der Offensive. Ein flacher Distanzschuss von Geis rauschte nur knapp links am Pfosten vorbei (20.). Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen in dieser Phase.

Die Führung erzielte dann der Tabellenletzte! Nachdem der erste Schussversuch von Geis an der Abwehr hingen blieb, konnte Menzel dessen zweiten Versuch auch noch abwehren. Der Ball landete aber bei Shuranov, der das Spielgerät über die Linie brachte (30.). Und die Gastgeber blieben weiter gefährlich, der nächste Schuss von Geis flog aber wieder über den Kasten (35.). Saarbrücken tat sich nun schwer, Schweinfurt wirkte etwas zielstrebiger. Und dafür belohnte sich der Aufsteiger! Nach einem Ballgewinn ging es schnell, und Geis bediente Wintzheimer. Dieser sah auf der linken Seite Shuranov, der noch vor dem Strafraum den Abschluss suchte. Der Ball landete rechts im Tor zur 2:0 Pausenführung für die Schnüdel (43.).

Saarbrücken mit der klaren Leistungssteigerung

Giannikis reagierte beim FCS auf die schwache erste Halbzeit mit gleich drei Wechseln. Multhaup, Civeja und Vasiliadis ersetzten Krahn, Elongo-Yombo und Rabihic. Trotz viel Ballbesitz zu Beginn taten sich die Saarländer aber weiter schwer, Chancen in der Offensive herauszuspielen. Den Anspielen gegen nun tiefer stehende Schweinfurter fehlte es aber zu häufig an der Präzision. Die erste Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatte Civeja, dessen Kopfball aber weit am Tor vorbeiging (56.). Die erste große Chance hatte hingegen wieder Schweinfurt. Ein Schuss von Osawe landete aber am Außennetz (60.).

Saarbrücken tat sich weiter extrem schwer und hatte fünf Minuten später doch plötzlich die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Über die rechte Seite setzte sich Multhaup gut im Strafraum durch und spielte den Ball flach in die Mitte, wo Baumann nicht richtig an den Ball kam. Stattdessen landete dieser im Rückraum bei Civeja, dessen druckvollen Schuss aber von Stahl mit einer guten Reaktion abgewehrt wurde (65.). Kurz darauf hatte der FCS dann den nächsten Abschluss. Ein Volleyschuss von Rizzuto landete aber rechts neben dem Gehäuse (66.). Die Gäste agierten nun druckvoller. Die größte Chance gab es dann nach 71 Minuten. Nach einem Abpraller kam Sontheimer an den Ball und legte diesen in die Mitte zu Baumann ab, der aus knapp drei Metern ganz alleine vor dem Tor drüber schoss. Riesiges Glück für die Schweinfurter in dieser Szene.

Das Anschlusstor wollte einfach nicht fallen für die Saarländer. Ein Schussversuch von Vasiliadis wurde auf der Linie von Bausenwein geklärt (80.). Hoffnung kam nochmal auf beim Gast, als Civejas Flanke vom Innenpfosten im Tor landete (87.). Und der Ausgleich sollte tatsächlich noch fallen. In der fünften Minute der Nachspielzeit schloss Vasiliadis aus der Distanz ab und sicherte Saarbrücken so zumindest noch einen Punkt. Die Schweinfurter stehen nun bei 11 Punkten. Der Abstand auf einem Nichtabstiegsplatz beträgt für den Tabellenletzten ganze 17 Zähler. Weiter geht es in drei Tagen in Aachen. Saarbrücken vergrößerte den Vorsprung auf Erzgebirge Aue immerhin auf fünf Punkte. In der Englischen Woche warten am Mittwoch nun die formstarken Wiesbadener.

   

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