24. April 2017 um 09:01 Uhr

Rot-Weiß Erfurt fehlen 400.000 Euro für Drittliga-Lizenz

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© imago/Bild13

Sportlich hat Rot-Weiß Erfurt den Klassenerhalt zumindest im Blick, finanziell steht der Liga-Verbleib dagegen auf überaus wackligen Beinen. Wie Präsident Rolf Rombach am Sonntag bekanntgab, fehlen den Thüringern rund 400.000 Euro für die Drittliga-Lizenz der kommenden Saison.

"Wir schaffen es nicht mehr allein"

Dies sei das Ergebnis einer ersten Rückmeldung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Rombach schlägt Alarm: "Die Lizenzerteilung wird diesmal der schwerste Weg, seit ich hier Präsident bin. Wir schaffen es nicht mehr allein, brauchen die Hilfe von allen", wird der Präsident in der "Bild" zitiert. Ein Teil des Geldes soll über die Kampagne "Gemeinsam Eins" generiert werden. Hierbei bietet der Verein verschiedene Angebote für Fans und Sponsoren an – darunter ein Freundschaftsspiel gegen die Profimannschaft für 5.750 Euro. Bis zum 2. Juni um 15:30 Uhr muss RWE die vom DFB gestellten Bedingungen erfüllen, um die Zulassung für die kommende Drittliga-Saison zu erhalten. Die endgültige Entscheidung fällt spätestens am 15. Juni.

Update: Rot-Weiß Erfurt hat am Montagabend angekündigt, Einspruch gegen die Lizenzbedingungen des DFB einlegen zu wollen. Weitere Angaben machte der Klub nicht.
 

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  • J.S.

    Wenn der DFB nicht bald eine Reform zur Vergabe der fernsehgelder in Gang bringt ist keiner der in Liga 3 spielt mehr zu retten

  • Bronko

    Komisch auf der HP von Erfurt steht was von stärkerer Mannschaft, nicht von Lizenz.

  • Thomas Horstmann

    Beim CFC war die "öffentliche Hand" sehr großzügig und hat problemlos, Frau Bürgermeisterin sei Dank, Steuermittel eingesetzt. Das ist ein Fall von Wettbewerbsverzerrung. RWE hat da einfach Pech.

  • Sterneneisen

    RWE hat es so oft schon ’nicht mehr alleine' geschafft. Siehe massive Schuldenaufnahme, Stadionmiete, Genussscheine usw…

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