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So schön kann Fußball sein

Stürmer Andreas Spann wird dem 1. FC Heidenheim noch einige Zeit erhalten bleiben. “Andreas Spann sieht seine sportliche Zukunft beim FCH. Daher haben wir seinen Vertrag bereits um ein weiteres Jahr bis 2013 verlängert”, erklärte Geschäftsführer Holger Sanwald. Laut verschiedenen Gerüchten lagen Spann bereits Angebote verschiedener Zweitligisten vor. “Ich fühle mich beim FCH sehr wohl. Ich möchte in den nächsten drei Jahren mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der 2. Bundesliga spielen”, verkündete der 26-jährige.

Mit Christopher Lamprecht wechselt ein weiterer Abwehrspieler zu den Kickers aus Offenbach, wo er einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieb. Der 25-jährige wechselt vom ehemaligen Ligakonkurrenten Holstein Kiel, bei denen er in der letzten Saison in 32 Spielen zum Einsatz kam und 2 Tore erzielen konnte. “Ich freue mich, jetzt bei den Kickers zu sein. Das Konzept des Vereins und der eingeschlagene sportliche Weg haben mich überzeugt. Ein Grund für meinen Wechsel war auch Trainer Wolfgang Wolf. Ich weiß, dass er die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler voranbringt”, erklärte Christopher Lamprecht nach seinem Wechsel. Offenbachs Trainer Wolfgang Wolf kommentiert den Transfer wie folgt: “Nach dem Ausfall von Alexander Huber haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie wir uns auf der rechten Seite weiter verstärken können. Ich freue mich, dass Christopher Lamprecht nach intensiven Gesprächen unser Angebot angenommen hat.”

Wirtschaftlich haben die Thüringer den Klassenerhalt ja schon vor Saisonbeginn geschafft, doch wie es sportlich laufen wird, ist alles andere als sicher. Durch die finanziellen Probleme trennte sich der Verein von einigen Stammkräften. Die entstehenden Lücken sollen jetzt durch Neueinkäufe bzw. nachrückende Spieler aus der II. Mannschaft und den A-Junioren geschlossen werden. Zwei Leistungsträger der letzten Saison stehen allerdings noch unter Vertrag: Carsten Nulle und Orlando Smeekes. Beide haben ein Arbeitspapier, das sie bis 2011 an den FCC bindet, wenngleich sich beide auch schon anderweitig umgesehen haben. Nämlich in Form eines Probetrainings beim englischen Zweitligisten Coventry City. Auch wenn der Transfermarkt noch gut 5 Wochen geöffnet ist, wird Nulle seinen Vertrag nach eigener Aussage in Jena wohl erfüllen. Smeekes jedoch liebäugelte mit einem Wechsel auf die Insel, dieser scheiterte ab aber an der Ablösesumme.

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„Dank gibt es nur zum Begräbnis”, erklärte der deutsche Fußballprofi Thomas Hitzlsperger kürzlich in einem Interview mit einem Fußballmagazin. Der 1. FC Saarbrücken hat diese These widerlegt. Im Jahr 2008 hatten die Fans ihrem Verein in der Hoffnung auf gutes Geleit in die Tiefen des Amateurfußballs bereits eine Münze in den Mund gelegt. Für viele war es die letzte, die sie noch hatten. Für die Münze aber sollte der Fährmann, der den Verein nun im 3. Jahr in Folge begleitete keine Verwendung mehr haben. Bereits bei der Präsentation des neuen Trainers Dieter Ferner wurde deutlich, dass die Flussfahrt ins Ungewisse nicht nur vorbei sein würde, sondern ab sofort Kurs gegen den Strom gesetzt war. Nach diversen vereinsinternen Querelen rund um Trainer, Spieler und Vorstand war nun etwas Ruhe eingekehrt. Präsident Hinschberger, seines Zeichens Unternehmer und Lokalpolitiker war selbst erst seit etwa einem Jahr im Amt und konnte zunächst kaum fassen, was da passiert war. Trotz großzügiger Investitionen, die die Qualifikation für die 4. Liga hätten sichern und den FCS schon bald in Liga 3 bringen sollen, erreichte man am Ende der Oberligasaison Platz 5.

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Schlechter Saisonstart für die Vorstädter. Der SV Wehen Wiesbaden freute sich über einen gelungen Start in der neue Saison. Dagegen hin zeigte die SpVgg Unterhaching keinesfalls das Versprochene aus den Pressekonferenzen in den vergangenen Wochen. In der 35. Spielminute brachte Fabian Schönheim  die Wiesbadener in Führung - der Endstand blieb beim 0:1. Wenn  man das gesamte Spiel betrachtet, gibt es keine schlechtere bzw. bessere Mannschaft. So verlief die Partie über die gesamte Zeit eher müde und ausgeglichen.
Haching nutzte wie auch letzte Saison die vorhandenen Torchancen nicht - so auch Klaus Augenthaler in einem Interview. Laut Fans von Unterhaching braucht die Mannschaft einfach mehr Zeit - doch allzu viel Zeit bleiben ihnen nicht mehr. Denn schon kommenden Samstag müssen sie in Regensburg ran - und am Dienstag darauf ist Rot-Weiß Ahlen zu Gast im Generali Sportpark. Nächster Gegner der SpVgg ist  - wie obengenannt - Jahn Regensburg. Sie gewannen in Bremen mit 0:1. Wie heißt es so schön, neues Spiel - neues Glück. Doch die SpVgg steht jetzt bereits schon unter Druck. Durch die Niederlage gegen Wehen Wiesbaden muss nun ein Sieg her. Das Spiel findet am Samstag den 31.07.10 um 14:00 Uhr im Jahnstadion statt.

Defensiv-Allrounder Roland Benschneider wechselt mit sofortiger Wirkung zum SV Sandhausen. Der 29-jährige kommt ablösefrei vom Zweitligisten FC Augsburg, wo er in der letzten Saison allerdings nicht zum Einsatz kam. Insgesamt kann er auf 128 Spiele in der 2. Bundesliga (aktiv für Augsburg, Köln, Bielefeld und Trier) und auf 12 Einsätze in der 1. Liga (für Köln) zurückschauen. In Sandhausen soll Benschneider nun die Rolle des Linksverteidigers übernehmen, die bis dato noch nominell unbesetzt war.

Mit Patrick Amrhein und Dennis Lemke hat Eintracht Braunschweig am Dienstagabend zwei weitere Spieler verpflichtet. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler Amrhein war zuletzt für den Ligakonkurrenten Carl Zeiss Jena tätig, wo er in der letzten Saison 19 Spiele absolvierte und dabei 2 Tore erzielte. Insgesamt kann er bereits auf 8 Spiele in der 2. Bundesliga und auf 26 Einsätze in Liga 3 zurückschauen. Stürmer Dennis Lemke kickte in der vergangenen Saison für die zweite Mannschaft von Hertha BSC in der Regionalliga Nord, wo er 22 Spiele bestritt und 2 Tore erzielte. “Patrick Amrhein und Dennis Lemke haben in der Saisonvorbereitung zunächst ein Probetraining absolviert und uns mit ihren Leistungen überzeugt. Beide werden mit ihren Offensivqualitäten unseren Kader noch weiter qualitativ aufwerten”, so der sportliche Leiter Marc Arnold.

Der 1. FC Heidenheim kann am Nachmittag den Transfer von Stürmer Andreas Glockner bekannt geben. Glockner wechselt ablösefrei vom Bundesligisten SC Freiburg zum FCH, wo er einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieb. In der letzten Saison war der 22-jährige an den jetzigen Ligakonkurrenten TuS Koblenz ausgeliehen, wo er 15 Spiele absolvierte und dabei zwei Tore erzielte. “Wir sind im Moment dabei, alle Formalitäten zu klären. Wenn alles gut läuft, dann könnte Andreas Glockner bereits im ersten Heimspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart auflaufen” erklärt FCH-Geschäftsführer Holger Sanwald. “Nach dem Ausfall von Bastian Heidenfelder und Tim Göhlert mussten wir reagieren. Konkurrenzkampf ist nun wieder deutlich gestiegen. Meine Spieler müssen sich jede Woche aufs Neue anstrengen”, sagte Trainer Frank Schmidt.

Am vergangenen Samstag beim sensationellen 3:0 Sieg gegen den VfR Aalen stand Torhüter Jörg Hahnel noch im Tor des FC Hansa Rostock. Doch in dieser Woche sieht es bisher nicht so gut für ihn aus. Wegen anhaltender Rückprobleme und der damit verbundenen Spritze seines Arztes muss der 28-jährige in den nächsten Tagen pausieren und kann somit am Training für die Vorbereitung auf die kommende englische Woche in der 3. Liga nicht teilnehmen. Hahnel spielt bereits seit März 2006 beim FCH und absolvierte dort 6 Spiele in der 1. und 34 Partien in der 2. Bundesliga.

Nach dem Schienenbeinbruch von Abwehrspieler Tim Göhlert am Samstag beim Spiel gegen Carl Zeiss Jena, war klar, dass eine Operation unumgänglich sein wird. Heute bestätigte der 25-jährige dann, dass der Eingriff am Wochenende optimal verlaufen ist. Das gebrochene Schienbein wurde durch einen Nagel fixiert. Wann Göhlert allerdings wieder ins Training einsteigen kann ist aber noch ungewiss. In der Saison 2009/2010 brachte der Innenverteidiger es auf 33 Einsätze beim FCH, wo er 4 Tore erzielen konnte.

“Nach über 25 Jahren Vorstandsarbeit ist mir diese Entscheidung sehr, sehr schwer gefallen. Es ist eine reine Vernunftsentscheidung. Meine Familie, unsere Firma und vor allen Dingen meine Gesundheit stehen in Zukunft im Mittelpunkt”, mit diesen Worte gab RWA-Präsident Heinz-Jürgen Gosda am Abend seine Rücktritt bekannt. Auf Anraten seiner Ärzte trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück. “An erster Stelle kommt immer die Gesundheit, von daher wünsche ich im Namen des Vorstandes Jürgen gute Besserung und alles Gute. Seine Aufgaben werden nun erst mal auf die Köpfe aller Vorstandsmitglieder verteilt”, so Vize-Präsident Jörg Hellwig.


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