Trotz Fehlstart: Aufstieg bleibt das Ziel des SV Wehen Wiesbaden
Mit nur zwei Punkten nach vier Spielen hat der SV Wehen Wiesbaden einen Fehlstart in die Saison hingelegt, steht am Tabellenende und ist als einziges Team noch sieglos. Dennoch halten die Hessen weiterhin am Aufstieg fest.
Nur ein Sieg aus den letzten 14 Spielen
Nein, es läuft derzeit nicht beim SVWW – und das schon länger. Saisonübergreifend konnten die Hessen nur eine der letzten 14 Partien gewinnen. Immerhin: Gegen die Top-Teams aus Essen (0:0) und Rostock (1:1) holte die Mannschaft von Trainer Daniel Scherning zuletzt die ersten beiden Punkte der Saison. Im "Wiesbadener Kurier" spricht Sportchef Uwe Stöver von einem "kleinen, positiven Schritt in die richtige Richtung, auf dem wir aufbauen wollen" und betont: "Wir alle stehen in der Verantwortung und arbeiten gemeinsam daran, dass es zeitnah besser wird."
Nach dem Fehlstart schlugen die Wiesbadener auf den letzten Metern der Transferperiode gleich vierfach zu und verstärkten sich mit Roberto Massimo (Górnik Zabrze), Marcus Müller (Holstein Kiel), Raul Paula (NAC Breda) und Michael Schultz (zuletzt Rot-Weiss Essen). Es gelte nun, die neuen Spieler "schnellstmöglich zu integrieren", so Stöver. Viel Zeit bleibt angesichts der sportlichen Situation nicht, "das wissen alle Beteiligten".
Weiter Vertrauen in Scherning
Scherning erhält weiterhin das Vertrauen, ist nun aber gefordert, Ergebnisse zu liefern – bestenfalls in der nun anstehenden Englischen Woche mit Partien gegen Mannheim, Fortuna Köln und Duisburg. Mindestens vier bis fünf Punkte werden wohl nötig sein, um nicht auf einem Abstiegsplatz in die Länderspielpause zu gehen. Damit das gelingt, müssten "spielerische Inhalte und Ergebnisse" so schnell wie möglich zusammengebracht werden.
"Das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis, an jedem Spieltag um drei Punkte zu spielen, müssen wir uns gemeinsam wieder erarbeiten. Daran arbeiten Trainerteam und Mannschaft." Am Aufstieg hält der SVWW trotz des Fehlstarts indes fest: "Nach vier Spieltagen werden keine Ziele korrigiert", macht Stöver klar. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt derzeit sechs Punkte, zu Rang zwei sind es sieben Zähler.