"Sind noch lange nicht solide": Mota sieht noch Steigerungsbedarf

Mit dem Heimsieg gegen Preußen Münster hat Waldhof Mannheim nicht nur die Negativserie von zuletzt zwei Heimpleiten in Folge beendet, sondern sich auch mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause verabschiedet. Trainer Rui Mota sieht allerdings noch Steigerungsbedarf.

"Jungs haben sich diese drei Punkte verdient"

Fast wäre es wieder passiert, dass die Buwe eine Führung noch verspielen. So lag der Ball in der 82. Minute im Tor des SVW, allerdings gab der Schiedsrichter den Treffer nicht, weil Münsters Meier im Abseits stehend die Sicht von Keeper Thijmen Nijhuis behinderte. Glück für die Buwe, die anschließend ihrerseits nochmal nachlegten und mit dem 2:0 durch Masca endgültig alles klar machten (87.). "Wir sind gut ins Spiel gestartet und hatten das Momentum am Ball", analysierte Trainer Rui Mota nach der Partie am "MagentaSport"-Mikrofon.

"Wir haben auch nach dem ersten Tor weiter gedrückt und defensiv keins kassiert." Zum zweiten Mal in dieser Saison stand die Null – und damit schon fast so oft wie in der kompletten Vorsaison (viermal). Gegen ein Team, "das die ganze Zeit mit langen Bällen agiert", sei das nicht leicht gewesen, so Mota. "Aber die Jungs haben einen tollen Job gemacht, zusammengehalten und füreinander gekämpft. Das war ein verdienter Sieg. Die Jungs haben sich diese drei Punkte verdient."

Rieckmann mit dem "schönsten Tor" seiner Karriere

Die Buwe auf die Siegerstraße gebracht hatte Julian Rieckmann, der bereits nach neun Minuten per Traumtor aus knapp 20 Metern zum 1:0 traf. Es sei das "schönste Tor" seiner Karriere gewesen, sagte der 26-Jährige im Nachgang – und freute sich neben seinem Treffer auch darüber, zusammen mit der Mannschaft die Null gehalten zu haben. "Wir haben eine gewisse Festigkeit bekommen", meinte Rieckmann auch mit Blick auf die letzte Saison, in der die Buwe teilweise auch mal vier oder fünf Gegentore kassierten. "Bis jetzt war jedes Spiel eng, und wir hätten jedes Spiel auch gewinnen können. Teilweise auch müssen."

Am Sonntag gelang das, was die Kurpfälzer nun mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen lässt. Zwar soll in der dreiwöchigen Pause auch der Fokus auf die Regeneration gelegt werden, dennoch soll im Training auch weiter hart gearbeitet werden. "Wir werden die Zeit nutzen, um besser zu werden", kündigte Mota an. "Nur weil wir heute gewonnen haben, sind wir noch lange nicht solide. Wir haben immer noch Dinge zu tun, um auf den richtigen Weg zu kommen. Daran werden wir arbeiten." Am 10. Oktober geht es dann in Großaspach weiter.

   

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