RWE-Stadionausbau: Baustart verschiebt sich auf Januar

Der Ausbau des Stadions an der Hafenstraße bei Rot-Weiss Essen verzögert sich erneut. Statt Ende November sollen die Arbeiten nun voraussichtlich am 11. Januar 2027 beginnen. Das teilte die Grundstücksverwaltung der Stadt Essen (GVE) gegenüber der "WAZ" mit. Verbindlich ist der neue Termin allerdings noch nicht.

Ausschreibung verzögert den Zeitplan

Eigentlich sollen am 24. November die Bagger anrollen, noch ist allerdings das europaweite Ausschreibungsverfahren nicht abgeschlossen. Interessierte Bauunternehmen benötigen mehr Zeit, um sich vor Ort ein Bild von den Bedingungen zu machen und ihre Angebote zu kalkulieren. Der Abgabetermin wurde deshalb vom 16. Oktober auf den 20. November verlegt. Die besonderen Anforderungen an die Arbeiten spielen bei der Planung eine wichtige Rolle. Der Stadionausbau soll während des laufenden Spielbetriebs erfolgen.

Dafür sind umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen notwendig, außerdem muss die Baustelleneinrichtung an den Baufortschritt und die jeweiligen Veranstaltungen angepasst werden. Auch die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel wirken sich auf den Zeitplan aus. Nach Ablauf der Angebotsfrist müssen die eingereichten Bewerbungen ausgewertet und der Auftrag vergeben werden. Erst danach lässt sich endgültig festlegen, wann die Arbeiten beginnen. Die Stadt betont deshalb: "Ein verbindlicher Starttermin kann aber erst nach positivem Abschluss des europaweiten Ausschreibungsverfahrens benannt werden."

Ecken sollen geschlossen werden

Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Mai 2028 fertiggestellt sein, doch dieser Termin ist durch den verzögerten Baubeginn nicht zu halten. Rund 26.600 Zuschauer soll das Stadion an der Hafenstraße künftig fassen, möglich wird die Kapazitätserweiterung durch den Ausbau der vier Ecken. Zunächst soll die Ecke zwischen der Stadtwerke-Essen-Tribüne und der Rahn-Tribüne geschlossen werden, anschließend folgt die Ecke zwischen Rahn-Tribüne und Westtribüne. Danach geht es mit den Ecken zwischen Westtribüne und Sparkassen-Tribüne sowie zwischen Sparkassen-Tribüne und Stadtwerke-Essen-Tribüne weiter. Die Kosten liegen bei 34 Millionen Euro.

   

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