Regionalliga-Reform: Noch kein Datum für die Entscheidung
Kompass- oder Regionenmodell oder doch das vom bayerischen Fußballverband (BFV) ins Spiel gebrachte Zwei-Phasen-Modell? Für die anvisierte Reform der Regionalliga stehen mehrere Modelle zur Diskussion. Wann eine Entscheidung fällt, ist aber noch offen.
Meinungsbildungsprozess läuft noch
Wird der 14. Mai zum Tag der Entscheidungen? Dieses Datum war zuletzt in den Umlauf gebracht worden. Der Grund: An diesem Tag kommen die Präsidenten der Regional- und Landesverbände rund um das DFB-Pokal-Finale der Frauen in Köln zu einer Sitzung zusammen. Wie der DFB auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte, handelt es sich dabei allerdings um eine turnusmäßige Konferenz. In welchem Umfang und welcher Tiefe dort über die Regionalliga-Reform gesprochen wird, sei noch offen. Dass im Rahmen der Sitzungen Entscheidungen fallen, dementierte der Verband.
Zunächst sei der Meinungsbildungsprozess der Regionalliga-Träger abzuwarten. Dieser läuft noch, zudem sei dessen Abschluss bisher nicht konkret datiert. Darüber hinaus weist der DFB darauf hin, dass die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten zwar ein wichtiges Diskussionsgremium, aber kein offizielles Entscheidungsgremium sei. "Alle Regionalliga-Träger müssen nach Einholung des Meinungsbildes zunächst in ihren Gremien entscheiden, wie sie mit den Ergebnissen umgehen", heißt es aus Frankfurt. Wann das der Fall sein wird, ist noch offen.
Umsetzung frühestens zur Saison 2028/29
Ebenfalls noch nicht klar ist, zu welcher Saison die Reform umgesetzt werden könnte. Frühestens wäre das zur Spielzeit 2028/29 möglich. In diesem Fall würde die Spielzeit 2027/28 als Qualifikationsjahr dienen. Zunächst müssen sich die Beteiligten aber auf eine gemeinsame Lösung einigen. Und weil der BFV die durch die DFB-Arbeitsgruppe erarbeiteten Modelle ablehnt, scheint eine mehrheitsfähige Lösung derzeit noch nicht in Sicht.