Münster: Vorfälle zwischen Fans und Polizei überschatten Spiel

Rund um das DFB-Pokalspiel des SC Preußen Münster am vergangenen Dienstag, welches die Adlerträger mit 1:0 verloren hatte, kam es zu unschönen Szenen. Nach Ende der Partie wurden die Sicherheitskräfte von einer Gruppe aus 150 Fans mit Bierdosen, Flaschen und Mülltonnen beworfen – ein Beamter erlitt eine Verletzung, zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei wurden dabei laut den "Westfälischen Nachrichten" (WN) beschädigt. Zudem brannten die Anhänger der Preußen bereits während der Begegnung Pyrotechnik ab und zündeten einige Leuchtraketen. „So eine Gewalt haben wir im Umfeld des Stadions in Münster noch nie gehabt“, so eine Sprecherin der Polizei Münster gegenüber den "WN".

Die Polizei ermittelt weiter

Laut der Polizeisprecherin griffen die eingesetzten Beamten zu Schlagstock und Pfefferspray, damit die Situation nicht weiter eskalierte. Drei der Täter, die ihrem Verein einen erheblichen Schaden zugefügt haben, konnten offenbar festgenommen werden. Der SC Preußen Münster muss mit einer saftigen Geldstrafe durch den Deutschen Fußball-Bund rechnen. Bereits in der letzten Saison fielen Kosten in Höhe von 30.000 Euro für das Zünden von Pyrotechnik. „Wir behalten uns vor, die Verantwortlichen in Regress zu nehmen, wenn sie identifiziert werden können“, wird das Münsteraner Vorstandsmitglied Georg Krimphove in den "WN" zitiert. In der laufenden Saison waren aufgrund von Rauchbomben und dem Werfen von Gegenständen im Derby gegen den VfL Osnabrück bisher 3.000 Euro an Strafe fällig.

   

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