Hansa Rostock: Wie plant Dotchev mit Nadeau?

Noch bis 2019 steht Joshua Nadeau beim F.C. Hansa Rostock unter Vertrag, spielte zuletzt jedoch keine Rolle. Eine vorzeitige Trennung scheint nicht komplett ausgeschlossen.

"Würde ihn nicht zwingen zu bleiben"

Joshua Nadeau ist nach vier Spieltagen einer der großen Verlierer bei Hansa: Noch beim Saisonauftakt in Cottbus stand der 23-jährige Innenverteidiger in der Startelf, verursachte nach 38 Sekunden jedoch einen Elfmeter und saß in den anschließenden drei Partien nur noch auf der Tribüne. Hat der Franzose bei Pavel Dotchev noch eine Perspektive? In der "Bild" lässt der Hansa-Coach durchblicken, dass eine Trennung bis Ende August nicht ausgeschlossen ist: "Stand jetzt tut sich nichts mehr. Aber wenn er mit diesem Wunsch käme, würde ich ihn nicht zwingen zu bleiben."

Noch Platz für Nadeau?

Durchaus offene Worte des 52-Jährigen, der die Abwehr nach der 0:3-Pleite in Cottbus umgestellt hat: Linksverteidiger Nico Rieble spielte seitdem im Zentrum, als Ersatz sitzt Max Reinthaler auf der Bank. Darüber hinaus ist auch Kai Bülow, der zuletzt im defensiven Mittelfeld spielte, eine Option für die Innenverteidigung. Klar ist zudem: Sobald Kapitän Oliver Hüsing im Herbst wieder fit ist, wird der 25-Jährige neben Julian Riedel gesetzt sein. Spätestens dann müsste sich Joshua Nadeau, sofern er bleibt, wohl endgültig mit der Reservistenrolle anfreunden. Zumindest so lange, wie Vladimir Rankovic auf der Rechtsverteidiger-Position gesetzt ist.

   
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