Nach roter Karte: Würzburgs Farahnak für ein Spiel gesperrt
Würzburgs Ebrahim Farahnak ist vom DFB-Sportgericht für ein Spiel gesperrt worden, nachdem er bei der Partie gegen den TSV Havelse am Dienstagabend die rote Karte gesehen hatte.
Rafati: Rot war eine Fehlentscheidung
27 Minuten waren im Eilenriedestadion gespielt, als Farahnak in ein Laufduell mit Havelses Yusuf Wardak ging. Beide kamen dabei zu Fall, Schiedsrichter Luca Sambill wertete die Aktion als Notbremse und zeigte Farahnak daraufhin die rote Karte – eine Fehlentscheidung nach Einschätzung von liga3-online.de-Experte Babak Rafati:
"Der Bewegungsablauf und das Fallmuster des Verteidigers sowie meine Erfahrung bei derartigen Szenen sprechen klar dafür, dass der Stürmer den Verteidiger zuerst zu Fall bringt, wenn auch unbeabsichtigt. Das passiert oft, wenn sich die Laufwege kreuzen, insbesondere beim 1-gegen-1 Richtung Tor und ein Spieler zu Fall kommt. Beim Foulspiel spielt es keine Rolle, ob das beabsichtigt oder unbeabsichtigt ist." Entsprechend hätte auf Stürmerfoul entschieden werden müssen.
Nur gegen Mannheim nicht dabei
Das sah augenscheinlich auch der DFB so und verhängte daher nur die Mindestsperre von einer Partie. Somit verpasst der Verteidiger lediglich das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim am Samstagnachmittag. Beim Auswärtsspiel in Meppen am 24. Oktober ist der Iraner dann wieder dabei.