Was aus den Abgängen des SV Meppen geworden ist
Neun Spieler haben den SV Meppen im Sommer verlassen. liga3-online.de zeigt, was aus ihnen geworden ist.
Ulbricht auch für Mannheim treffsicher
Mit 27 Toren in 33 Partien schoss Julian Ulbricht die Emsländer zurück in die 3. Liga. Dort stellt der Mittelstürmer seinen Torriecher weiter unter Beweis – allerdings für Mannheim. Der 27-Jährige wechselte im Zuge des Aufstiegs innerhalb der Spielklasse und konnte bereits drei Tore und eine Vorlage für den SV Waldhof feiern. Cheftrainer Rui Mota bringt den 27-Jährigen dabei auch regelmäßig als Starter, sodass Ulbricht bei seiner ersten Saison im Profibereich einen guten Anfang erwischte.
Auch Mika Stuhlmacher nutzte die Werbung, die er mit acht Toren und sieben Vorlagen in der Regionalliga Nord für sich machen konnte, für einen Wechsel. Der Offensivspieler ging zum SC Preußen Münster, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen – doch bislang kommt der 23-Jährige nur auf einen einzigen Kurzeinsatz am Spieltag vor der Länderspielpause. Besser läuft es für Leon Tasov, der in der Rückrunde an den SVM verliehen war. Er kehrte zu den Adlerträgern zurück und sammelte in Münster mittlerweile sechs Einsätze, bei denen ihm eine Vorlage gelungen war.
Wensing wartet auf Zweitliga-Debüt
Den Sprung in die 2. Bundesliga schaffte Jonathan Wensing. Mit 13 Scorerpunkten konnte sich der offensive Mittelfeldspieler für ein Engagement beim VfL Osnabrück empfehlen, doch dort wartet der 22-Jährige noch auf sein Debüt im Profifußball. Eine Oberschenkelverletzung während der Sommervorbereitung bremste Wensing dabei zusätzlich aus.
Daniel Haritonov verblieb hingegen in der Regionalliga Nord, wo er nun für Phönix Lübeck aufläuft. In neun Partien sammelte der Außenverteidiger schon vier Torvorlagen, wodurch sein neuer Klub wieder zu den Spitzenteams der Liga zählt. Amin Muja möchte dagegen eine ruhige Saison mit dem SVA Delmenhorst spielen, der als Aufsteiger in die Nord-Staffel kam. Bislang gelang das gut, denn der Klub steht mit 15 Punkten aus elf Spielen im Mittelfeld der Tabelle. Muja konnte in sieben Einsätzen mit einer Torvorlage dazu beitragen.
Gesundheit bremst Backhaus aus
In die Regionalliga West wechselten die Zwillingsbrüder Zumdieck, allerdings zu unterschiedlichen Vereinen. Das sportliche Ergebnis? Sehr ähnlich. Lasse Zumdieck spielt mit dem SV Rödinghausen gegen den Abstieg, während Malte Zumdieck mit den Sportfreunden Lotte derzeit auf dem letzten Tabellenplatz steht. Dort kommt der Rechtsaußen als Stammspieler zum Einsatz, wohingegen sein Bruder in Rödinghausen auch in der sechtsklassigen Westfalenliga aushilft.
Tragisch verlief der Transfer von Nachwuchstalent Ols Backhaus, der mit Beginn der neuen Saison vom FC St. Pauli II zum SV Meppen wechselte. Den Emsländern waren gesundheitliche Probleme bei der Verpflichtung bewusst, wie Sportvorstand Olufemi Smith einräumte. Allerdings gab es einen nicht näher definierten Rückschlag, was bei Backhaus zum Wunsch einer Vertragsauflösung führte. Heute spielt der 20-Jährige im Amateurbereich beim niedersächsischen TuS Esens.