Sportgericht ermittelt: Vorwürfe gegen Azzouzi nach FWK-Pleite

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Ermittlungen gegen Alemannia-Sportchef Rachid Azzouzi aufgenommen. Zugrunde liegt ein Sonderbericht von Schiedsrichter Martin Wilke, der nach der 0:1-Niederlage der Aachener gegen die Würzburger Kickers verfasst wurde.

Strittige Szenen in den Strafräumen

In der Partie zwischen Alemannia Aachen und den Würzburger Kickers gab es in den Strafräumen mehrfach strittige Szene, bei denen die Hausherren vom Tivoli in allen drei Fällen das Nachsehen hatten. liga3-online.de-Experte Babak Rafati schätzte zwei von drei Situationen als Fehlentscheidung ein, was der DFB in Person von Alex Feuerherdt, dem Sprecher für die Schiedsrichter, anders bewertete. Fest steht, dass sich Schiedsrichter Martin Wilke unmittelbar nach Spielschluss mit Alemannia-Sportchef Rachid Azzouzi konfrontiert sah, der den Unparteiischen nach der Partie sowie nach dem Verlassen der Kabine aufgehalten haben soll.

Wie die "Aachener Zeitung" berichtet, soll ein erregter Wortwechsel stattgefunden haben, bei dem mehrfach das Wort "Betrug" seitens Azzouzi gefallen sein soll. Schiedsrichter Wilke hielt den Vorfall in einem Sonderbericht fest, was nun zu Ermittlungen durch das DFB-Sportgericht führt. Azzouzi müsse sich demnach zeitnah zu den Vorwürfen äußern, was eine Geldstrafe oder sogar eine Innenraumsperre zur Folge haben könnte.

   

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