Landespokal: F95 und Duisburg zweistellig – Auch Ingolstadt weiter
Fortuna Düsseldorf (12:0 gegen Alstaden) und der MSV Duisburg (12:1 in Rheydt) haben am Mittwochabend mit Kantersiegen das Achtelfinale des Landespokals Niederrhein erreicht. In Bayern löste der FC Ingolstadt (2:1 in Landsberg) das Ticket für das Halbfinale.
Schwarz-Weiß Alstaden 0:12 Fortuna Düsseldorf
Im mit 6.000 Zuschauern ausverkauften Paul-Janes-Stadion, wo die Fortuna erstmals nach 20 Jahren wieder ein Pflichtspiel austrug, ging F95 mit acht Wechseln gegenüber dem 0:1 in Aachen in die Partie beim Bezirksligisten – und durfte bereits nach drei Minuten jubeln, als Consbruch das 1:0 erzielte. Eixler (5.) und Hottmann (12.) sorgten mit ihren Treffern anschließend schon früh für klare Verhältnisse und die Vorentscheidung. Eixler traf danach gleich nochmal (22.), was gleichzeitig den Pausenstand darstellte.
Zurück auf dem Platz, dauerte es nur fünf Minuten, ehe der Ball erneut im Tor lag. Hottmann verwandelte einen Elfmeter zum 5:0. Müller (62.), Zimmermann (67.) und Schleusener (77.) schraubten das Ergebnis anschließend weiter in die Höhe, bevor Hottmann (81. / 84.) und Schleusener (88. / 90.) den 12:0-Kantersieg mit zwei Doppelpacks endgültig perfekt machten. Damit steht die Fortuna nun im Achtelfinale.
Rheydter SV 1:12 MSV Duisburg
Beim Bezirksligisten wechselte Trainer Dietmar Hirsch fast komplett durch, lediglich Ens und Schlicke durften wie in Wiesbaden starten. Der MSV wurde seiner Favoritenrolle dabei von Beginn an gerecht und traf bereits nach zwei Minuten zur Führung: Bookjans war zur Stelle. Nach einer Viertelstunde erhöhte Lobinger auf 2:0, ehe Krüger mit einem lupenreinen Hattrick binnen 21 Minuten (19. / 37. / 40.) schon frühzeitig alles klar machte.
Nach der Pause dauerte es wieder nur zwei Minuten, bis Duisburg erfolgreich war. Lobinger erhöhte mit seinem zweiten Tor des Abends auf 6:0 und ließ fünf Zeigerumdrehungen später sein drittes folgen. Erst danach kam der Außenseiter überhaupt zur ersten Chance und erzielte wenig später den Ehrentreffer (55.). Remmert stellte den alten Sieben-Tore-Vorsprung daraufhin wieder her (67.), anschließend steuerten Kother (77.), Noß (82. / 89.) und Remmert (90.) die weiteren Tore zum Einzug ins Achtelfinale bei.
TSV 1882 Landsberg 1:2 FC Ingolstadt
Im Duell mit dem Regionalliga-Aufsteiger nahm Trainerin Sabrina Wittmann sechs Änderungen gegenüber der Niederlage bei Viktoria Köln vor und setzte dabei unter anderem auf Ersatzkeeper Ponath und Bennetts. Letzter stand dann auch bereits nach nur zwei Minuten im Fokus, als er nach einer Flanke zur frühen Ingolstädter Führung traf. Auch danach blieb der FCI die tonangebende Mannschaft und kam zu weiteren Abschlüssen, die jedoch allesamt nicht den Weg ins Tor fanden.
Auch im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild: Die Gäste waren spielbestimmend, nutzten ihre Chancen aber nicht. Erst in der 80. Minute war der Bann gebrochen: Bennetts hielt aus knapp elf Metern drauf und ließ dem Landsberger Schlussmann keine Chance. Die Entscheidung war das aber noch nicht, da der Viertligist in der Nachspielzeit verkürzen konnte und Ingolstadt zudem Keeper Ponath verletzt auswechseln musste. Letztlich blieb es aber beim Erfolg der Schanzer, die damit bereits im Halbfinale des Landespokals stehen.