Wittmann nach Saisonauftakt: "Das hat uns einfach geärgert"

Das reine Ergebnis könnte als Enttäuschung gewertet werden. Doch das 2:2 des FC Ingolstadt gegen die Würzburger Kickers ist durchaus tiefgründiger. Laut Cheftrainerin Sabrina Wittmann habe bei den Schanzern bereits einiges gestimmt – in letzter Konsequenz gibt es aber noch Verbesserungspotenzial.

"Einfach nicht das Bild war, was in der Vorbereitung hatten"

2:2 gegen die Würzburger Kickers: Ein Dämpfer für den FC Ingolstadt? Schließlich war die Vorbereitung der Schanzer durchaus verheißungsvoll. Doch genau das bedeute "nicht zwangsläufig, dass der Ligastart reibungslos abläuft", erklärte Cheftrainerin Sabrina Wittmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. Da mit den Kickers eine Mannschaft "auf uns zukam, die uns alles abverlangen würde", sei das Ergebnis nicht überraschend.

Was sie vielmehr beschäftigt, ist die Art und Weise: "Vor allem auch erste Halbzeit die Chancen, die wir hatten, dann eben diese Inkonsequenz im Strafraum der Würzburger. Und ich glaube, was uns einfach noch viel mehr geärgert hat, war die Tatsache, dass wir einfach nach drei Schüssen zwei Gegentore bekommen haben und das einfach nicht das Bild war, was in der Vorbereitung hatten." Letztlich seien es Kleinigkeiten gewesen: "Wir haben unserer Meinung nach auch viel zu viele Flanken zugelassen."

"… dass wir alles nur hoch über die letzte Linie kloppen"

Dass im Aufbauspiel durch zu hohes Risiko Fehler passieren, gehört für sie dagegen dazu. Schließlich "ist Fußball ein Fehlersport". Die Alternative wäre, "dass wir alles nur hoch über die letzte Linie kloppen". Deshalb sei es ihr wichtig, "dass wir mit dem Ball die Wahrscheinlichkeit erhöhen, in das letzte Drittel zu kommen". Was den Kader betrifft, ist Wittmann grundsätzlich zufrieden. Mit Joseph Ganda kehrt ein Spieler zurück, der am Wochenende noch nicht spielberechtigt war. Dazu fehlen weiterhin Benjamin Kanuric und Dennis Kaygin. Dennoch wünscht sich Wittmann noch etwas mehr "Tiefe in der Box".

Mit Preußen Münster erwartet sie am Samstag einen "sehr strukturierten Gegner, der sowohl mit als auch gegen den Ball auf jeden Fall eine klare Handschrift zu erkennen ist". Zwar haben die Preußen viele Neuzugänge, bringen aber auch viel Qualität mit. Entsprechend rechnet Wittmann damit, dass es ähnlich eng wie gegen die Kickers wird. Personell muss Wittmann neben Kanuric und Kaygin auf Lukas Fröde verzichten, der noch gesperrt ist. Zudem fehlen Mason Toye und Jasper Maljojoki.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button