"Tut unfassbar gut": Hansa Rostock macht ersten kleinen Schritt

Mit dem Auftaktsieg in Hoffenheim hat Hansa Rostock den ersten kleinen Schritt in Richtung des angestrebten Aufstiegs gemacht. Zwar sah Trainer Daniel Brinkmann mit Blick auf die Defensive noch Steigerungsbedarf, war aber insgesamt sehr zufrieden. 

Brinkmann sieht "recht gute Art und Weise"

Nein, alles perfekt war beim ersten Auftritt der Kogge in dieser Saison noch nicht. Doch das spielte für Trainer Daniel Brinkmann im Anschluss keine Rolle, wie er bei "MagentaSport" zu Protokoll gab. "Am Ende geht im Fußball doch fast alles über Ergebnisse. Das haben wir erzielt." Und zwar auf eine "recht gute Art und Weise" für das erste Spiel. Der 40-Jährige sah "einen sehr verdienten Erfolg" seiner Mannschaft und freute sich "total darüber". Besonders groß war die Freude über den Doppelpack von Voglsammer, der erst einen Freistoß direkt verwandelte (13.) und dann per Kopf traf (33.). Wie Brinkmann berichtete, habe der Stürmer noch unter der Woche explizit Freistöße geübt.

Zwar allesamt aus einer anderen Position, schilderte Voglsammer, dennoch habe er schon direkt nach dem Schuss gemerkt, dass der Ball im Tor landen würde. Der Sieg zum Auftakt tue "unfassbar gut", zumal zweite Mannschaften zu Saisonstart immer einer Wundertüte gleichen würden. Für den dritten Rostocker Treffer sorgte mit Bernie Lennemann dann ein Debütant (51.), was Brinkmann ebenfalls sehr freute: "Es war sein erstes Drittliga-Spiel, und wenn ich überlege, an wie vielen gefährlichen Situationen er beteiligt war, dann war das wirklich ordentlich."

Defensiv noch Steigerungsbedarf

Nicht vollständig zufrieden war Brinkmann mit dem Defensivverhalten. Um ein "Kollektivversagen" habe es sich bei den beiden Gegentoren aber nicht gehandelt, vielmehr hätten sich einzelne Spieler "nicht hundertprozentig richtig verhalten". Zu hoch hängen wollte der Hansa-Coach die Gegentreffer aber nicht: "Hoffenheim hat insgesamt vier Möglichkeiten gehabt. Zwei davon waren drin – und auch noch jeweils Traumtore." Diese Tore würden nicht jedes Mal so fallen, "trotzdem müssen wir die Bälle blocken und dürfen den Spieler nicht nach innen lassen". Insgesamt habe sich seine Mannschaft defensiv gegen einen spielstarken Gegner aber "ganz ordentlich" präsentiert.

Gegen den SV Waldhof Mannheim steht nächsten Sonntag nun das erste Heimspiel an. Ob Voglsammer dann wieder von Anfang an starten wird? "Ich weiß, was ich kann und ich glaube, der Verein und der Trainer wissen auch, dass sie sich immer zu 100 Prozent auf mich verlassen können. Und ab und an weiß ich ja schon auch, wo das Tor steht", sagte der Stürmer und betonte, dass er dies in seiner Karriere auch schon oft genug bewiesen habe. "Und wenn ich nach meinem Doppelpack nächste Woche noch einen mache, dann wird es der Trainer schwer haben, mich rauszunehmen."

   

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