Neuer TV-Vertrag: Ein gutes Signal für Fans und Vereine
Die 3. Liga bleibt bis einschließlich der Saison 2030/31 bei MagentaSport. Dass die Telekom erneut die exklusiven Medienrechte erhalten hat, ist eine gute Nachricht – und zwar nicht nur für den Anbieter und die Liga, sondern vor allem für die Fans und die Vereine. Ein Kommentar.
Auch künftig reicht ein Abo
Nicht wenigen Fans hatte es durchaus Unbehagen bereitet, dass im Rahmen der Ausschreibung auch ein Modell angeboten wurde, das die Aufteilung der Live-Rechte auf zwei Anbieter vorsieht – ähnlich wie es in der Bundesliga bereits der Fall ist. Ein Szenario, das nun vom Tisch ist – zum Glück! Auch in Zukunft reicht ein „MagentaSport“-Abo, um alle Partien live zu sehen. Gerade in Zeiten, in denen sich die Übertragungsrechte im Fußball immer mehr auf verschiedene Plattformen verteilen, ist das alles andere als selbstverständlich. Die Anhänger wissen weiterhin, wo sie sämtliche Partien ihrer Mannschaft und der Konkurrenz sehen können. Das macht den Zugang zur Liga übersichtlich und unkompliziert.
Hinzu kommt, dass MagentaSport seit zehn Jahren ein verlässlicher Partner der 3. Liga ist. Die Übertragungen zeichnen sich durch eine hochwertige Produktion und eine fundierte Begleitung der Spiele aus. Mit Analysen, Experten und zusätzlichen Formaten hat der Sender die Berichterstattung über die Live-Partien hinaus erweitert. Dass diese Zusammenarbeit langfristig fortgesetzt wird, sorgt somit nicht nur für Kontinuität bei den Rechten, sondern auch bei der Qualität der Übertragungen.
Positiv ist außerdem, dass sich an den Anstoßzeiten nichts ändert. Sechs verschiedene Anstoßzeiten sind bereits genug, um möglichst viele Spiele einzeln zu übertragen und zugleich eine Konferenz anzubieten. Eine weitere Ausweitung auf zusätzliche Tage und Uhrzeiten hätte den Spieltag noch stärker zerstückelt. Davon hätten weder Stadionbesucher noch Fans vor dem Bildschirm profitiert.
Mehr Geld für die Klubs
Doch nicht nur die Zuschauer profitieren. Die jährlichen Erlöse aus der Medienrechtevergabe steigen von bislang 26,2 Millionen Euro auf 31 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von knapp 20 Prozent. Gerade in einer wirtschaftlich nicht immer einfachen Liga ist das ein beachtlicher Zuwachs. Die zusätzlichen Einnahmen verschaffen den Vereinen mehr finanziellen Spielraum und Planungssicherheit. Offen bleibt, wie viele Spiele künftig tatsächlich frei empfangbar sein werden. Mindestens 38 Partien sind vorgesehen, bislang zeigt die ARD 68 Begegnungen pro Saison. Hier kommt es auf die künftige Verteilung der Rechte an.
Unterm Strich ist die Vereinbarung ein gutes Zeichen für die 3. Liga. Die Fans können weiterhin alle Spiele mit einem Abo verfolgen, der Spieltag wird nicht weiter zerstückelt und die Vereine erhalten höhere Gesamterlöse. Dass die Telekom zudem ein verlässlicher Partner bleibt, ist ein zusätzlicher Pluspunkt. Bei der Rechtevergabe wurden damit wichtige Interessen der Fans und Klubs berücksichtigt, was zu begrüßen ist.