Landespokal: RWE, F95, Jahn, Aachen und Fortuna Köln weiter
Gleich fünf Drittligisten waren am Dienstagabend im Landespokal gefordert – und gingen dabei jeweils als Sieger vom Platz: Rot-Weiss Essen gegen den FC Kosova Düsseldorf (13:0), Fortuna Düsseldorf gegen Lokalrivale DSC 99 Düsseldorf (10:0), Jahn Regensburg bei Viertligist Unterhaching (1:0), Alemannia Aachen beim SV GW Brauweiler (5:0) und Fortuna Köln gegen den Kreuzauer SC (8:1).
Rot-Weiss Essen 13:0 FC Kosova Düsseldorf
Wie ankündigt verzichtete Trainer Uwe Koschinat gegen den Klub aus der 6. Liga auf Experimente und schickte überwiegend die A-Elf ins Rennen. Diese hatte trotz des Heimvorteils zwar ein paar Startschwierigkeiten, ging durch Telalovic aber nach einer Viertelstunde in Führung. Mit dem Treffer war der Bann gebrochen, binnen 22 Minuten ließen Obuz (19.), Abiama (21.), Bouebari (25.), Reisig (40.) und Brumme (41.) fünf weitere Treffer folgen, sodass die Partie vorzeitig entschieden war.
Dennoch blieb RWE auch nach dem Seitenwechsel weiter auf dem Gaspedal. Erst netzte der eingewechselte Janssen zum 7:0 ein (49.), dann trafen Brumme (51.) und Abiama (56.) nochmal. Hüning machte es anschließend zweistellig (62.), ehe zwei weitere Treffer von Janssen (71. / 86.) sowie ein Tor von Sietan (90.) den Kantersieg amtlich machten. RWE steht damit im Viertelfinale des Landespokals.
Fortuna Düsseldorf 10:0 DSC 99 Düsseldorf
Im heimischen Paul-Janes-Stadion tat sich die Fortuna, die zu großen Teilen auf die Drittliga-Stammelf setzte, zunächst schwer. Erst nach 20 Minuten war der Bann gegen den Siebtligisten gebrochen. Hottmann war nach einer Müller-Flanke zur Stelle. Mit der Führung im Rücken nahm die Fortuna an Fahrt auf und machte noch vor der Pause durch Tore von Oberdorf (26.), Förster (29.), Hottmann (30.) und Arden (44.) alles klar.
Direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte der kurz zuvor eingewechselte Bouchama auf 6:0 (49.), ehe sich auch Schleusener erstmals an diesem Abend in die Torschützenliste eintragen konnte (57.). Anschließend machten Hottmann (74.), Anhari (82.) und Bouchama (85.) den zweistelligen Sieg sowie den Einzug ins Viertelfinale schließlich perfekt.
SpVgg Unterhaching 0:1 Jahn Regensburg
Im Hachinger Sportpark gaben zunächst die Hausherren den Ton an und erarbeiteten sich bereits in der Anfangsphase zwei gute Torchancen. Die Jahnelf meldete sich dagegen erst nach 22 Minuten mit einem Schuss von Boujellab an, der jedoch vorbeiging. Im Anschluss musste Hermann im Tor des SSV gleich zweimal stark parieren, um den Rückstand zu verhindern. So ging Regensburg etwas glücklich mit einem 0:0 in die Pause.
Zurück auf dem Platz, hatten Boujellab (48.) und Hermes (50.) früh die Möglichkeit auf das 1:0, wurden allerdings geblockt. Die Drangphase der Jahnelf hielt jedoch nur kurz, sodass die Hausherren das Geschehen wieder an sich rissen und Hermann nach 70 Minuten zu einer Parade zwangen. Das Tor fiel nach 84 Minuten aber dennoch auf der anderen Seite: Per Lupfer brachte Wörner den Ball im Kasten unter und beförderte den Jahn, der in der Nachspielzeit im Anschluss an eine gelb-rote Karte gegen Breuer sogar in Überzahl war, damit ins Halbfinale.
SV GW Brauweiler 0:5 Alemannia Aachen
Beim Sechstligisten erwischte die Alemannia einen Start nach Maß und ging bereits nach drei Minuten in Führung. Sulejmani stand bei einer Ecke genau richtig. Direkt danach hatte Aachen jedoch Glück, dass Brauweiler nicht zum Ausgleich kam (5.), bestimmte das Spielgeschehen in der Folge aber, nutzte die Chancen allerdings nicht. Erst in der 39. Minute erzielte Torsiello das erlösende 2:0. Dabei blieb es zur Pause auch.
Kurz nach dem Seitenwechsel war die Partie dann endgültig entschieden. Erst brachte Izekor den Ball auf Vorlage von Ermolaev zum dritten Aachener Treffer im Kasten unter (53.), dann trug sich Sulejmani zum zweiten Mal an diesem Abend in die Torschützenliste ein (61.). Im weiteren Verlauf machte sich dann wieder der Chancenwucher bemerkbar, ehe Loune per Elfmeter in der 86. Minute für den Endstand sorgte. Auf wen die Schwarz-Gelben im Achtelfinale treffen, ist noch offen.
Kreuzauer SC 1:8 Fortuna Köln
Im Duell mit dem Klub aus der Bezirksliga traf Wirtz nach elf Minuten zunächst die Latte, ehe es Bornemann kurz darauf besser machte und die Führung der Kölner erzielte (13.). Kurz darauf erhöhte Al Ghaddioui auf 2:0 (18.), ehe Savic mit einem Doppelschlag binnen vier Zeigerumdrehungen (33. / 37.) bereits vor der Pause für klare Verhältnisse sorgte.
Weitere Treffer des Favoriten kamen nach Wiederbeginn zunächst nicht hinzu, stattdessen kam Kreuzau durch Pljakic (65.) zum Ehrentreffer. Fünf Zeigerumdrehungen später stellte Aigbekaen den alten Vier-Tore-Vorsprung aber wieder her. In der Schlussphase machten Thier (79.), Garcia (85.) und Savic (87.) den Achtelfinale-Einzug schließlich perfekt.