Auch Johansson und Dietrich raus: Preußen-Sorgen vergrößern sich
Mit dem brisanten Westschlager gegen Rot-Weiss Essen meldet sich der SC Preußen Münster am Freitagabend aus der XXL-Länderspielpause zurück, muss dabei jedoch auf eine ganze Reihe an Spielern verzichten. Kurzfristig sind noch zwei weitere Ausfälle hinzugekommen.
Acht Spieler nicht dabei
Dass Kapitän Niko Koulis (Muskelverletzung), Oscar Vilhelmsson, Simon Scherder (nach Kreuzbandriss), Luca Bolay (Adduktorenverletzung) und Marvin Schulz I (Innenbandanriss im Knie) für die Partie nicht zur Verfügung stehen würden, war schon länger klar. Mit Ryan Johansson und Tim Dietrich fallen nun allerdings noch zwei weitere Spieler aus. Während Dietrich laut der "Bild" einen Schlag auf das Sprunggelenk abbekommen hat, laboriert Johansson an einer muskulären Blessur im Oberschenkel. Diese hatte sich der 25-Jährige in der vergangenen Woche bei einem internen Trainingsspiel zugezogen.
Der Ausfall des Offensivspielers, der wohl erst im November wieder eingreifen kann, wiegt durchaus schwer, schließlich stand er bisher in allen sieben Ligaspielen von Beginn an auf dem Feld. "Er ist ein besonderer Spielertyp, der uns definitiv eine längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird", sagt Trainer Thomas Wörle. Denkbar, dass Samuel Althaus die Position des 25-Jährigen einnehmen wird. Dagegen wird Stürmer Malik Batmaz nach seinem auskurierten Kreuzbandriss noch nicht direkt wieder im Kader stehen: "Wir haben entschieden, dass es noch zu früh ist. Malik war so lange raus, da wollen wir nichts überstürzen. Ihn lieber langsam aber sicher wieder an die volle Belastung ranführen." Seit fast einem Jahr ist der 26-Jährige ohne Pflichtspieleinsatz.
Wörle bleibt zuversichtlich
Trotz der zahlreichen Ausfälle blickt der Preußen-Coach zuversichtlich auf die Partie: "Wir haben einen breiten Kader mit vielen guten Spielern. Zusammen mit der unfassbaren Energie unserer Fans wollen wir zu Hause weiter ungeschlagen bleiben!" Einfach wird dieses Unterfangen aber nicht, zumal RWE seit sechs Spielen nicht mehr verloren hat. "Rot Weiss gehört zu meinen Aufstiegsfavoriten. Eine starke und kompakte Mannschaft, die uns alles abverlangt. Aber wir werden uns darauf einstellen und haben ein richtig gutes Team beisammen", so Wörle. Mit 13.945 Zuschauern ist das Preußenstadion restlos ausverkauft.