Pyrotechnik: Geldstrafen für SVW, Münster, Fortuna Köln und den FWK

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den SV Waldhof Mannheim, Preußen Münster, Fortuna Köln und die Würzburger Kickers jeweils mit Geldstrafen belegt, nachdem Fans Pyrotechnik abgebrannt hatte. 

Buwe mit 33.250 Euro zur Kasse gebeten

Die höchste Summe muss der Waldhof aufbringen: 33.250 Euro werden für die Vorfälle bei der Partie gegen Fortuna Düsseldorf am 7. August fällig, als bereits vor Anpfiff zehn bengalische Fackeln, zehn Raketen, zehn Rauchkörper und fünf Blinker gezündet wurden. Der Spielbeginn verzögerte sich deshalb um eine Minute und 13 Sekunden. Darüber hinaus wurden im Mannheimer Fanblock während des Spiels 23 weitere pyrotechnische Gegenstände abgebrannt.

Preußen Münster wurde mit 17.500 Euro zur Kasse gebeten. Damit ahndete das Sportgericht das Abbrennen von 46 bengalischen Fackeln und drei Knallkörpern bei der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken am 16. September.

Fortuna und Würzburg müssen jeweils 1.000 Euro zahlen

Dagegen kommt Fortuna Köln mit lediglich 1.000 Euro davon, nachdem im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am 6. September zwei Knallkörper in den Innenraum geworfen wurden. Auch, weil ein Täter ermittelt werden konnte. Dadurch reduzierte sich die Geldstrafe um 75 Prozent. Ebenfalls 1.000 Euro müssen die Würzburger Kickers aufbringen, weil Anhänger beim Auswärtsspiel in Ingolstadt am 8. August vier bengalische Fackeln gezündet hatten.

Mannheim und Münster können indes 40 Prozent der Geldstrafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. In der Strafentabelle der laufenden Serie übernimmt der Waldhof den ersten Platz, Münster rückt mit einer Gesamtsumme von 22.850 Euro auf den zweiten Platz vor, Fortuna Köln und die Kickers steigen auf den Plätzen 6 und 7 ein.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button