Waldhof lag wohl Millionen-Angebot für Bierschenk vor
Lovis Bierschenk gehört beim SV Waldhof Mannheim zu den vielversprechendsten Spielern für die Zukunft. Das zeigte sich auch daran, dass im vergangenen Sommer offenbar ein Millionen-Angebot für den 21-Jährigen eingegangen war. Doch die Buwe lehnten ab.
Offerte über 1,3 Millionen Euro
Angeblich 400.000 Euro ließen sich die Mannheimer den Offensivspieler im Januar 2026 kosten, um ihn aus seinem laufenden Vertrag beim 1. FSV Mainz 05 herauszukaufen. Damit zählt Bierschenk – zusammen mit drei anderen Akteuren – zu den teuersten Neuzugängen der Vereinsgeschichte. Innerhalb kürzester Zeit avancierte der 21-Jährige beim SVW zum Stammspieler, was auch dem niederländischen Erstligisten FC Groningen nicht verborgen geblieben war. Wie "Absolut Fußball" erfahren haben will, soll der Klub eine Ablöse von 1,3 Millionen Euro geboten haben, die sich durch Boni noch hätte erhöhen können.
Vertrag läuft noch bis 2029
Doch die Mannheimer um Sportchef Gerhard Zuber lehnten ab – und spekulieren wohl darauf, dass der Linksaußen in Zukunft noch viel mehr Geld einbringen kann. Neben dem FC Groningen sollen auch der SC Paderborn und Borussia Mönchengladbach den gebürtigen Mainzer, der bei "transfermarkt.de" mit einem Marktwert von 300.000 Euro taxiert wird, auf dem Zettel gehabt haben. Durchaus möglich, dass dem Waldhof im Winter neue Offerten für Bierschenk ins Haus flattern. Dann müssen Zuber und Co. erneut abwägen. Angesichts der Tatsache, dass Bierschenk aber noch bis 2029 unter Vertrag steht, herrscht kein Verkaufsdruck.