Landespokal: MSV siegt nach Rückstand – Auch Viktoria weiter

Am Mittwochabend mühte sich der MSV Duisburg im Niederrheinpokal zu einem 2:1 bei Blau-Weiß Dingden. Die überraschende Führung für den Oberligisten konnten die Zebras erst in der zweiten Halbzeit drehen. Nicht ganz so schwer tat sich Viktoria Köln beim 2:0 gegen den Landesligisten SC Blau-Weiß 06 Köln.

Blau-Weiß Dingden 1:2 MSV Duisburg

Der MSV, der nahezu mit Stammelf auflief, hatte nach elf Minuten die erste Chance, als Lobinger eine Hereingabe von Safi knapp verpasste. Mit dem ersten gelungenen Angriff ging aber plötzlich der Außenseiter in Führung. Kempe überlupfte Stahl und schockte damit die Gäste (16.). Die legten gleich wieder den Vorwärtsgang ein. Erst traf Safi nur die Latte (23.), dann scheiterte Besuschkow an Torwart Buers (24.). Im Gegenzug flog ein Distanzschuss von Grlic nur haarscharf am MSV-Tor vorbei. Dann wieder die Zebras, bei denen Krüger aus wenigen Metern über den Kasten köpfte (33.) und Lobinger mit einem Schlenzer knapp verfehlte (35.). Nach einer weiteren vergebenen Krüger-Chance (39.) musste der Drittligist mit einem Rückstand in die Pause gehen.

Anschließend setzten die Duisburger ihren Sturmlauf fort, doch Safis Versuch landete abermals neben dem Gehäuse (55.). Sieben Minuten später war der Bann endlich gebrochen. Eine Vorlage von Christensen vollendete Krüger mit einem satten Schuss zum 1:1. Kurz darauf scheiterten Safi und Sussek, aber Coskun hämmerte den Ball im dritten Versuch zum 2:1 in die Maschen (66.). Danach schaltete der MSV einen Gang zurück und wäre beinahe bestraft worden. In der 81. Minute zog Cerda aus 40 Metern ab, um den aufgerückten Stahl zu überwinden, doch der kratzte die Kugel im Rückwärtslaufen gerade so von der Linie. Schließlich brachte der MSV die knappe Führung über die Zeit und löste das Ticket für das Viertelfinale im Niederrheinpokal. Sorgen gibt es allerdings um Bookjans, der kurz nach seiner Einwechslung zur Pause mit einer Verletzung am Knie wieder raus musste.

SC Blau-Weiß 06 Köln 0:2 Viktoria Köln 

Die Gäste hatten durch Albers (3.) und Wolf (18.) erste gute Möglichkeiten. Doch auch der Underdog versteckte sich nicht und zwang Viktoria-Torwart Wyciok durch einen Schuss von Paulsen zu einer starken Parade (20.). Blau-Weiß hielt gut dagegen, ließ nur zwei weitere Wolf-Chancen (25. und 34.) zu und tauchte selbst gelegentlich vor dem Gäste-Tor auf. Erst kurz vor der Pause gelang Sachse der Führungstreffer für die Viktoria (45.).

Aufgrund eines Gewitters musste die Halbzeitpause um rund zehn Minuten verlängert werden. Kurz nach dem Seitenwechsel traf Jahn nur Außennetz. Dann vergab der Gastgeber die große Chance zum Ausgleich. Auf der anderen Seite verpasste Maboulou die Vorentscheidung, denn Häck parierte stark auf der Linie. Besser machte es Jahn, der eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:0 traf. In der Folge ließ die Viktoria nichts mehr anbrennen und machte das Weiterkommen ins Achtelfinale perfekt.

   

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