Medizinischer Notfall vor Hansa-Testspiel gegen Gladbach

Vor Anpfiff des Testspiels des F.C. Hansa Rostock gegen Bundesligist Borussia Mönchengladbach (1:3) ist es am Samstagnachmittag zu einem medizinischen Notfall auf der Tribüne gekommen. Der Anstoß verzögerte sich dadurch um 45 Minuten.

Zuschauer musste reanimiert werden

Eigentlich sollte um 14 Uhr im Ostseestadion der Ball rollen, doch weil es auf der Osttribüne zu einem medizinischen Notfall gekommen war, wurde daraus zunächst nichts. "Der Anpfiff verzögert sich auf unbestimmte Zeit", hieß es. Was genau passiert war, blieb zunächst offen.

Zu sehen war aber, dass der Bereich um den Notfall mit Rettungsdecken und Planen abgeschirmt wurde. Zudem wurde eine Person mittels Herz-Druck-Massage reanimiert, wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet. Knapp eine halbe Stunde nach dem geplanten Anpfiff wurde die Person dann per Trage von der Tribüne in einen Krankenwagen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dabei soll sie nach "Bild"-Angaben ansprechbar gewesen sein.

Hansa dankt den Sanitätern

"Vielen Dank an die Sanitäter und alle Beteiligten, die ihr Bestes gegeben haben. Wir schicken unsere allerbesten Wünsche hinterher", sagte Stadionsprecher Oliver Schubert. Anschließend kehrten die Mannschaften auf den Platz zurück und wärmten sich erneut auf, sodass die Partie mit 45-minütiger Verzögerung um 14:45 Uhr angepfiffen wurde. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage für die Rostocker. Das Tor für die Kogge erzielte Kölle in der 90. Minute. Zum Gesundheitszustand der reanimierten Person gibt es bislang keine Informationen.

   

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