MSV: Vorsicht bei Borkowski – und Entscheidung bei David?

Am Donnerstag gab es für die Profis vom MSV Duisburg einen XXL-Test gegen die Go Ahead Eagles aus den Niederlanden. Neben Gastspieler Jonas David kam auch Dennis Borkowski nach langer Verletzungspause in der Startelf zum Einsatz. Doch der Außenstürmer musste ausgewechselt werden.

"Da gehe ich überhaupt kein Risiko ein"

Nach dem Aufstieg in die 3. Liga verstärkte sich der MSV Duisburg mit Dennis Borkowski. Doch die Zeit des 24-Jährigen an der Wedau ist von Verletzungspech geprägt. Vier Monate lang fiel der gebürtige Sachse wegen einer Sehnenreizung aus, sechs Monate lang anschließend wegen einer Wadenverletzung. Zu Beginn dieser Saison setzten ihn wieder Oberschenkelprobleme außer Gefecht, sodass Borkowski schon 42 Pflichtspiele für den MSV verletzungsbedingt verpasste. Aber jetzt ist Borkowski zurück – und doch musste Cheftrainer Dietmar Hirsch im Testspiel am Donnerstag Vorsicht walten lassen.

Borkowski zeigte im XXL-Test gegen die Go Ahead Eagles an, dass er Probleme bekam. "Er hat an den Adduktoren etwas gemerkt. Da gehe ich überhaupt kein Risiko ein", erklärte Hirsch gegenüber der "RevierSport". Mit dem Wissen, dass der 24-Jährige behutsam aufgebaut werden muss, nahm der MSV-Coach den Außenstürmer runter. Der Fußballlehrer gab später an: "Dass alle gesund geblieben sind, war das Wichtigste." Schon vor einer Woche feierte Borkowski sein Startelf-Comeback im Landespokal gegen den Rheydter SV (12:1), aber auch am vergangenen Drittliga-Spieltag erhielt der Angreifer einen Jokereinsatz in den Schlussminuten.

"Wir besprechen, wie es weitergeht"

Mit von der Partie war auch Jonas David, der im Test gegen die Niederländer seine Fähigkeiten unter Wettbewerbsbedingungen zeigen konnte. Seit einigen Tagen ist der ehemalige Innenverteidiger vom Hamburger SV zu Gast an der Wedau. Eine Bewertung zum 26-Jährigen gab Hirsch nach dem Spiel noch nicht ab. "Bevor wir nach außen unsere Meinung dazu abgeben, werden wir mit dem Spieler intern sprechen. Die Reihenfolge wäre sonst nicht gut", so der Cheftrainer.

Wie es nun mit dem Gastspieler weitergeht? "Wir wollten das Spiel noch abwarten. Danach besprechen wir, wie es weitergeht." Ob beide Parteien vertraglich zusammenfinden, wird sich noch zeigen. Nach dem Last-Minute-Abgang von Ex-Kapitän Alexander Hahn wäre David der vierte Innenverteidiger im Duisburger Kader. Grundsätzlich eine Anzahl, die Cheftrainer Hirsch vor der Saison für gut befunden hatte.

   

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