Breitenreiter mahnt: "Es ist überhaupt noch nichts erreicht"

Sein Debüt als Hansa-Coach konnte André Breitenreiter mit dem 2:0 in Würzburg siegreich gestalten, bereits am Dienstag geht es gegen den SV Meppen weiter. Erneut sollen drei Punkte her, allerdings warnt Breitenreiter vor Selbstzufriedenheit – und stellt daher eine klare Forderung an seine Mannschaft.

"Brauchen die gleiche Intensität"

Es sei ein "richtig guter Auftritt" gewesen, blickte der Hansa-Coach bei der Spieltags-Pressekonferenz am Montag auf das Auswärtsspiel in Würzburg zurück. Im Hinblick auf die Pass- und Zweikampfquote habe die Kogge sogar die "beste Saisonleistung" gezeigt. Der Auftritt am Dallenberg soll nun der Maßstab und die Basis für die kommenden Wochen sein. "Gegen Meppen brauchen wir die gleiche Intensität im Spiel gegen den Ball", forderte Breitenreiter und will erneut "Gier und Biss" von seiner Mannschaft sehen. Selbstzufriedenheit dürfe sich nach dem Sieg in Würzburg auf keinen Fall einstellen, mahnte der 53-Jährige. "Es ist überhaupt noch nichts erreicht. Das war jetzt ein Sieg, der schön war, aber es geht weiter." Breitenreiter zufolge würde die Mannschaft "nach mehr" lechzen. "Das spüre ich auch."

Ob es angesichts der Englischen Woche zu personellen Wechseln kommen wird, ließ der Trainer noch offen. "Wir sind fit, halten uns aber Optionen offen", so Breitenreiter, der beobachten will, "inwieweit der eine oder andere etwas schneller müde wird. Dann werden wir auch reagieren, weil wir sehr gute Spieler auf der Bank haben, die darauf brennen, zum Einsatz zu kommen." Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler fit. Bei seinem Heimdebüt, das er trotz aller Anspannung auch genießen möchte, setzt Breitenreiter zudem auf die rund 23.500 Fans, die am Dienstagabend erwartet werden.

Hält die Aufbruchstimmung weiter an?

Zumal der SVM kein Team sei, "das man im Vorbeigehen schlägt", warnte der 53-Jährige ungeachtet der Tatsache, dass der Aufsteiger aus den letzten fünf Partien nur einen Punkt geholt hat. "Sie zeichnen sich durch ein extrem hohes Vertikalspiel aus und sind da sogar ligaweit führend." Entsprechend will Hansa zum einen auf Umschaltmomente achten und zum anderen einfache Ballverluste wie in der Anfangsphase gegen Würzburg vermeiden.

Dass die Kogge in dieser Saison nur eine von drei Partien im eigenen Stadion gewinnen konnte, spielte für Breitenreiter indes keine Rolle. "Wir gehen in das Spiel und versuchen, unsere positive Energie vom Wochenende mitzunehmen." Der 53-Jährige sprach von einer Aufbruchstimmung, die sich im Anschluss an das Spiel in Würzburg breitgemacht habe. Damit diese anhält, sollen erneut drei Punkte her.

   

Das könnte Sie auch interessieren

Auch interessant

Back to top button