19. Oktober 2017 um 13:19 Uhr

VfL Osnabrück will gegen Rostock endlich wieder siegen

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© Flohre

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Noch hat sich der Trainierwechsel in Osnabrück nicht ausgezahlt. Aber trotz der Niederlage gegen Madgeburg bleibt VfL-Interimscoach Daniel Thioune optimistisch. Am Freitag wollen die Niedersachsen im Ostseestadion endlich wieder als Gewinner vom Platz gehen.

36 Minuten Ballbesitz gegen Magdeburg

In den vergangenen Tagen hat Thioune das schmerzhafte 0:2 gegen den FCM mit seiner Mannschaft aufgearbeitet. Die Erkenntnis: "Wir hatten 36 Minuten Ballbesitz. Was wir nicht gut gemacht haben, war das Spiel mit dem Ball, den Ballbesitz in Torchancen umzumünzen", so Thioune auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Rostock. Trotz der Niederlage am vergangenen Freitag bleibt der 43-Jährige aber optimistisch. "Mit der Niederlage in der letzten Woche ist es in der Gesamtheit nicht einfacher geworden, aber ich bin absolut positiv besetzt, wir sind im Trainerteam total positiv besetzt." Deshalb soll am Freitagabend nach fünf sieglosen Spielen in Folge endlich die Trendwende geschafft werden. "Ich arbeite an drei Punkten", sagt Thioune selbstbewusst.

Savran: "Für mich ist es kein besonderes Spiel, weil es Rostock ist"

"Ich glaube schon, dass es wie die meisten Spiele in dieser Liga ein sehr enges und hart umkämpftes Spiel werden wird. Allein der Blick auf die Statistik von Rostock zeigt, dass sie defensiv sehr stabil stehen", sagt VfL-Kapitän Halil Savran, der von 2013 bis 2015 für Hansa spielte. Große Emotionen spürt der 32-Jährige wegen seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte aber nicht. "Für mich ist es kein besonderes Spiel, weil es Rostock ist. Für mich ist es ein besonderes Spiel, aufgrund der Situation. Es geht einzig und allein darum, dass wir dort mit dem VfL erfolgreich sind", so Savran.

Personell stehen Trainer Thioune wieder einige Optionen mehr zur Verfügung. Innenverteidiger Adam Susac (Probleme mit der Achillessehne) und Offensivspieler Marcos Àlvarez (Grippe) sind in der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zudem deutet sich für Freitag die Rückkehr von Flügelflitzer Jules Reimerink an. Auch Düsseldorf-Leihgabe Immanuel Iyoha kann nach muskulären Problemen wohl wieder auflaufen. Leicht wird es für die Lila-Weißen trotz etwas entspannteren Personalsituation sicherlich nicht. Der Blick in die Statistik zeigt ein ausgeglichenes Bild. Vier Siege des VfL stehen vier Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber.

 

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