13. Januar 2016 um 13:26 Uhr

Osnabrück: Wie sieht die Zukunft von Marvin Schwäbe aus?

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© imago/Revierfoto

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Er ist nicht nur die wertvollste Verpflichtung des VfL Osnabrück, sondern auch der gesamten 3. Liga – der 20-jährige Marvin Schwäbe sorgte mit konstant guten Leistungen und vielen überragenden Reflexen für staunende Gesichter und viele Eintragungen in diversen Notizblöcken. Doch wie sieht die Zukunft des Youngster aus?

Leihe endet am Saisonende

Fest steht: Schwäbe ist von der TSG Hoffenheim lediglich an den VfL Osnabrück ausgeliehen – und das dort große Stücke auf ihn gesetzt werden, bewies der ehemalige Trainer Markus Gisdol bereits, als er ihn in der Bundesliga mit einem Kaderplatz betraute und dafür erfahrene Keeper auf der Tribüne beließ. Bis zum 30. Juni dieses Jahres wird Schwäbe für die Lila-Weißen garantiert auflaufen, sein Arbeitspapier bei den Kraichgauern läuft dagegen noch bis in das Jahr 2017.

Berater: “Situation ist vollkommen offen“

Eine Kaufoption besitzt der VfL Osnabrück nicht – an einer Leihverlängerung dürfte jedoch bei Bestätigung der herausragenden Form in der Rückrunde ein erhöhtes Interesse bestehen. Dies hängt jedoch stark ab von der Ligazugehörigkeit der Niedersachsen: Ein Aufstieg in die zweite Bundesliga würde die Chancen gewiss deutlich erhöhen – ähnlich verhält es sich beispielsweise auch bei der Personalie Niklas Lomb vom Rivalen Preußen Münster. Und ein persönlicher Aufstieg, der nächste Schritt in der höheren Spielklasse? Das ist Schwäbe durchaus zuzutrauen. Auf Nachfrage unserer Redaktion konnte Berater Jörg Neblung noch keine klare Antwort geben: “Die TSG Hoffenheim befindet sich im Kampf gegen den Abstieg, der VfL Osnabrück kämpft um den Aufstieg. Daher ist im Moment noch nicht abzusehen, wie die Situation in beiden Vereinen im nächsten Jahr sein wird. Entsprechend offen gestaltet sich die weitere Planung rund um Marvin Schwäbe.“

Schwäbe: “Fühle mich hier sehr wohl“

Und was sagt der Spieler selbst? Dieser hatte sich bereits vor Kurzem im liga3-online.de-Interview dahingehend geäußert, für viele Optionen offen zu sein: “Vieles liegt in den Händen der TSG Hoffenheim. Sagen sie, dass ich zurückkommen soll, werde ich zurückkehren“, so der gebürtige Dieburger, der im stetigen Kontakt mit dem Torwarttrainer des Bundesligisten steht. Gleichzeitig hob er hervor: “In Osnabrück fühle ich mich sehr wohl.“ Eine Leihverlängerung sei jedoch eine ganz andere Perspektive für den Schlussmann. Klar ist auch: Vor einer potenziellen Leihverlängerung um ein Jahr müsste der bestehende Vertrag mit der TSG verlängert werden, denn im Jahr des Vertragsauslaufes kann ein Akteur nicht bis zum Saisonende weiterverliehen werden. Im kuriosesten Fall treffen beide verhandelnden Partien in der kommenden Spielzeit in der zweiten Bundesliga aufeinander – und Schwäbe steht auf einer Seite im Tor. Aber wo?

 

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