21. April 2017 um 09:53 Uhr

Punktabzug für Aalen: DFB-Bundesgericht verhandelt am 26. Apirl

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© Ulrich

© Ulrich

Nach dem erneuten Einspruch des VfR Aalen gegen den Abzug von neun Punkten in der laufenden Saison wird sich am 26. April ab 10 Uhr nun das DFB-Bundesgericht mit dem Fall beschäftigen. 

DFB-Spielordnung als Grundlage

Hintergrund des Punktabzugs ist ein am 14. Februar gestellter Insolvenzantrag des VfR Aalen. Der DFB-Spielausschuss sowie das DFB-Präsidium hatten den Abzug gemäß Paragraf 6 der DFB-Spielordnung zwar bestätigt, Aalen legte gegen die Entscheidungen jedoch jeweils Einspruch ein und zieht nun vor das DFB-Bundesgericht. Sollte auch in dieser Instanz der Punktabzug bestätigt werden, könnte der VfR noch vor das Ständige Schiedsgericht und in letzter Instanz vor ein staatliches Gericht ziehen.

 

 

 

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  • Geigentom

    Es war doch klar das man 9 Punkte abgezogen bekommt und nur, weil jetzt die Liga 2 winkt mucken die auf ! So könnte es so weit kommen das die Saison nicht enden kann.So lange es nicht 100% festteht,könnte also sein das die Relli Spiele erst in Wochen ausgetragen werden können und der Start der neuen Saison sich auch verzögert.Am besten die verlieren jetzt 3 Spiele so das sie auf 5 landen dann bracht man auch keinen Einspruch mehr.

  • Ostälbler

    Warum das denn???

    Es ist nur legitim das der Verein jede Chance nutzen will einen
    möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga – wo der Verein ja auch die
    Lizenz bekommen hat, da ja alle 52 Bewerber eine Lizenz bekommen haben –
    oder eine DFB-Pokal-Teilnahme mit Platz 4 zu erreichen.

    In der derzeitigen Form würde der VfR auf jeden Fall aufsteigen ist
    sportlich gesehen tatsächlich die zweitbeste Mannschaft der Liga und ich
    denke, dass auch Duisburg und Magdeburg es schwer haben werden aus
    Aalen was zählbares mitzunehmen, die Tabelle lügt halt nicht.

    In der 2. Bundesliga oder im DFB-Pokal könnte der Verein zusätzliche Einnahmen generieren.

    Ich hoffe das der VfR seine 9 Punkte nicht abgezogen bekommt oder man
    zumindest eine Kompromisslösung findet, dass z.B. Aalen trotzdem
    DFB-Pokal spielen darf, sollte man nur wegen des Punktabzuges nicht
    unter die ersten Vier kommen. Oder eben man nächste Saison mit einem 9
    Punkte Abzug in der 2. Bundesliga startet. In dem möglicherweise dann
    nur einem Jahr 2. Bundesliga könnte der Verein aber genügend Einnahmen
    erzielen um dann in der folgenden Saison den direkten Wiederaufstieg zu
    erreichen.

    Am meisten bestraft wird hier gerade die aktuell tolle Mannschaft die um
    ihren verdienten Lohn gebracht wird, obwohl sie am wenigsten dafür
    kann.

    • Sterneneisen

      Also ist es okay, wenn sich Vereine verschulden und sich somit einen unfairen Vorteil den Vereinen gegenüber verschafft, die nur das ausgeben, was sie auch wirklich haben? Komisches Argument.

    • D3axp

      Die Mannschaft, die um ihren Lohn gebracht wird, kann sich bei den Entscheidungsträgern ihres Vereins bedanken. Niemand anderes kann was dafür. Die Regeln sind eindeutig und gelten für alle. Das Verhalten des VfR Aalen, der damit die ganze Liga durcheinanderbringt ist mehr als beschämend. Bei allem Verständnis für Mannschaft und Fans des VfR, die sich natürlich den Aufstieg wünschen, wenn dieses Verhalten Schule macht, brauchen wir gar keine Regeln mehr und jeder macht was er will. Ob das im Interesse der Liga und des Sports ist?

  • Hanseat

    Der VfR Aalen macht sich damit Bundesweit keine Fans! Jeder weiß doch, das die 9 Punkte abgezogen gehören, OHNE wenn und aber…

    • Mathias Dittmann

      So sieht es aus. Wenn die damit durchkommen, meldet doch jeder Verein, der in Nöten ist Insolvenz an und klagt dann eben. Vor noch nicht allzu langer Zeit stand mit Einreichen der Insolvenz der erste Absteiger
      fest, jetzt werden eben 9 Punkte abgezogen, völlig legetim.

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