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So schön kann Fußball sein

Eine herausragende Leistung am letzten Spieltag zeigte ohne Zweifel Mittelfeldspieler Steffen Haas von den Kickers aus Offenbach. Der 21-jährige Kapitän erzielte beim 4:0 Sieg gegen Werder Bremen II 2 wichtige Tore. Des Weiteren war im ganzen Spiel der Dreh- und Angelpunkt des OFC. Auch der Talentscout von liga3-online.de ist in letzter Zeit auf ihn aufmerksam geworden. Zurecht ist also der Spieler des Spieltages. Ob er auch in den nächsten Partien an seinen guten Leistung festhalten kann, wird sich dann noch zeigen.

Auch in dieser Woche war der liga3-online.de Talentscout wieder in der 3. Liga unterwegs und ist diesmal auf Steffen Haas von Kickers Offenbach gestoßen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler ist dort absoluter Stammspieler und aus dem Konzept von Cheftrainer Wolfgang Wolf nicht mehr wegzudenken. “Steffen Haas nimmt eine zentrale Rolle innerhalb der Mannschaft ein und ist bei mir gesetzt”, erklärte er letzte Woche auf einer Pressekonferenz. Nun darf er sich sogar auch Kapitän nennen - Haas hat diese verantwortungsvolle Aufgabe von Martin Hysky übernommen. Auch die Entwicklung von dem jungen Mittelfeldspieler spricht eine eindeutige Sprache. In der letzten Saison kam er mit 19 Jahren bereits 35-mal zum Einsatz und erzielte 5 Tore und bereitete 3 weitere vor. Auch in der aktuellen Spielzeit kann er 19-Einsätze aufweisen, in denen er 3 Tore markierte. Was ebenfalls für seine positive Weiterentwicklung der letzten Jahre spricht, ist die Tatsache, dass er bisher 2-mal in der deutschen U18- sowie 5-mal für die U20-Nationalmannschaft zum Einsatz kam. Keine Frage, seine Leistungskurve steigt immer weiter nach oben. Wenn er Glück hat, spielt er mit seinem OFC in der nächsten Saison sogar in der 2. Fußball-Bundesliga, wo er übrigens bei 1899 Hoffenheim schon 9 Spiele absolvierte. Der Talentscout meint: Haas hat eine große fußballerische Zukunft vor sich. Doch Vorsicht sollte auf jeden Fall gegeben sein, denn so manch ein hochgelobter Spieler ist auch bereits in frühen Jahren wieder tief gefallen. Derzeit schein dies bei ihm allerdings nicht der Fall zu sein. In den nächsten Jahren wird er sich bei den Kickers aus Offenbach weiterhin durchsetzten und viele tolle Spiele absolvieren. Einen Vertrag hat er jedenfalls noch bis Sommer 2011.

Nach der Entlassung von OFC-Trainer Steffen Menze am gestrigen Montag, kann man bereits heute den neuen Mann an der Seitenlinie präsentieren. Wolfgang Wolf wird absofort als Trainer beim den aufstiegsambitionierten Kickers aus Offenbach arbeiten. Der 52-jährige war zuletzt als Trainer beim griechischen Erstligisten AO Xanthi. In Deutschland war Wolf u.a. von 2005 bis 2007 für den 1. FC Kaiserslautern zuständig. Sein erstes Spiel als Cheftrainer wird er am kommenden Wochenende gegen Holstein Kiel bestreiten

Der vor wenigen Wochen noch so souveräne Tabellenführer Kickers Offenbach verliert mehr und mehr den Anschluss an die Aufstiegsplätze. Am Nachmittag setzte es für den OFC eine knappe 1:2 Niederlage gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben gingen noch vor der Pause dank der Tore von Pisossek (11.) und Hünemeier (22.) mit 2:0 in Führung. Der OFC kam lediglich durch Mesic in der 47. Minute noch einmal ran. Offenbach bleibt Vierter mit 3 Punkten Rückstand auf Platz 3 und 2. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Unterhaching und der FC Rot-Weiß Erfurt 1:1.

In der nun folgenden Ausgabe der Rückrundenvorschau blicken auf die Kickers aus Offenbach. Das Team von Trainer Steffen Menze steht derzeit mit 34 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. Den 9 Siegen und 7 Unentschieden stehen 7 Niederlagen gegenüber. Aktuell wartet man bereits seit 6 Spielen auf einen Sieg. Die Stärke: Mit 35 geschossenen Toren stellt man die Viertbeste Offensive. Vor allem die Ausgeglichenheit im Sturm ist eine große Stärke. So hat nicht ein Spieler viele Tore erzielte, sonder vielen einzelne: David Ulm und Stefan Zinnow haben je 6 und Mirnes Mesic 7 Tore erzielt. Die Schwäche: Den Grundstein zum Aufstieg legt man ja oft zuhause. Beim OFC scheint dies wohl nicht der Fall zu sein bzw. zu werden, denn in der Heimtabelle steht man nur auf Platz 10 In den 11 Heimspielen gab es erst 5 Siege. Die Transfers: Als Neuzugänge konnte man Stürmer Kai Hesse aus Kaiserslautern und Mittelfeldmann Tom Moosmayer aus Ahlen begrüßen. Die Prognose: Bekommt man bald die Kurve (man ist wie erwähnt seit 7 Spielen ohne Sieg) dürfte der Aufstieg auch aufgrund der guten Qualität des Kaders drin sein. Verharrt man allerdings im Formtief, dann wird man wohl andere Teams an sich vorbeiziehen lassen und sich später zwischen Platz 6 und 9 wiederfinden.

Der VfL Osnabrück hat einen weiteren Schritt in Richtung direktem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga getan. Am Nachmittag gewannen sie gegen den Tabellennachbarn Offenbach knapp aber hochverdient mit 1:0. Der VfL machte von Beginn an deutlich, wer Herr im Haus vor 11.300 Zuschauern war. Sie störten früh den Spielaufbau der Gegner hatten allerdings Pech in der Chancenverwertung, denn mehrmals war das Torgestänge im Weg. Auch in Halbzeit Zwei war Osnabrück deutlich überlegen und kam so zum Führungstor, das durch Stang erzielt worden ist (50). Von Offenbach war über weite Strecken überhaupt nichts zu sehen und somit steht der VfL Osnabrück nun auch verdient an der Tabellenspitze - Offenbach bleibt vorerst Dritter.

Am heutigen Sonntagnachmittag läuft in der 3. Liga das Topspiel des 22. Spieltags. Um 14h wird in der osnatel-Arena das Spiel zweier ehmaliger Zweitligisten angepfiffen: VfL Osnabrück gegen die Kickers Offenbach. Osnabrücks Trainer Karsten Baumann muss auf viele Stammspieler verzichten: Nickenig, Krük und Lindemann sind Gelbgesperrt, Barletta, Schnetzler, Heidrich und Keseroglu angeschlagen oder verletzt. Offenbach kann dagegen wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Der Sieger der Partie darf sich dann übrigens Tabellenführer nennen, für den VfL reicht auch ein unentschieden.

Diese Frage dürften sich heute Abend beim Auftaktspiel des 21. Spieltages wohl Einige stellen. Um 18.30h empfängt der aktuell Tabellenvierte Offenbach, den Tabellensiebten Rot-Weiß Erfurt. Mit einem Sieg könnte der OFC zumindestens bis morgen wieder auf den ersten Tabellenplatz springen. Die Startelf bei den Kickers wird allerdings aufgrund der zuletzt 4 sieglosen Spiele in Folge etwas anders aussehen. Heitmeier, Schutzbach und Mesic werden wohl in der Anfangsformation stehen. Bei RWE ist Bölstler nach abgesessener Gelbsperre wieder mit dabei.

[Alle Infos zum Ausgang des Spiels gegen 20.15h]

In der Brita-Arena kommt es heute Abend um 20:15h zum Hessenderby zwischen dem Tabellendreizehnten, dem SV Wehen-Wiesbaden und dem Tabellenführer Kickers Offenbach. Wehen kann nach der Länderspielpause jetzt wieder seine beiden Flügelläufer Ziegenbein und Kunert vertrauen. Bei den Kickers aus Offenbach wird wohl Kopilas nach seiner Gelbsperre wieder in der Startaufstellung stehen. Zum Spiel werden etwa 10.000 Zuschauer erwartet, darunter 3.000 aus Offenbach. - Im zweiten Freitagsspiel trifft Stuttgart II auf den FC Ingolstadt.

Ein Flutlichtspiel am Freitagabend, das Fernsehen berichtet live und die beiden hessischen Rivalen stehen sich im direkten Duell gegenüber - Derbyzeit in der 3.Liga. Mindestens 3000 Fans werden die Offenbacher Kickers zum Auswärtsspiel in die Brita-Arena beim SV Wehen Wiesbaden begleiten. Insgesamt rechnet man mit etwa 9.000 Zuschauern.

Eigentlich sollte am Freitagabend im Offenbach ein Testspiel zwischen dem Tabellenführer der 3. Liga, den Kickers aus Offenbach, um dem Bundesliganeunten Boruissa Dortmund stattfinden. Doch zu diesem Flutlichspielt kommt es nun nicht, da es auf Seiten der Dortmunder “einige Verletzte sowie Grippeerkrankte gibt”, so BVB-Sportmanager Michael Zorc. Alle bereits gekauften Karten können beim Kickers-Heimspiel am 28. November gegen Sandhausen wieder zurück gegen Geld getauscht werden.


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