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So schön kann Fußball sein

Beim Betrachten des aktuellen Kaders des VfL Osnabrück fällt auf, dass man in der Offensive derzeit überhaupt nicht ausreichend besetzt ist. Ein richtiger Torjäger fehlt dem VfL derzeit. Toptorschütze mit 11 Toren ist Spielmacher Björn Lindemann. liga3-online.de hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, einen passenden Stürmer für die Osnabrücker zu suchen. Im Folgenden stellen wir unsere Kandidaten vor und begründen, warum sie ins Konzept des VfL hineinpassen. Da wäre zunächst Regis Dorn vom SV Sandhausen. Der 30-jährige Stürmer hat in dieser Saison bereits 21-mal für den SVS getroffen. Trotz seines hohen Alters spielt einen frischen und schnellen Fußball. Genau so einer fehlt bisher im Sturm der Offensive. Mit seiner hohen Erfahrung von 52 Bundesliga- und 72 Zweitligaspielen hilft er dem VfL auch im Kampf um den Klassenerhalt, den man wohl in der 2. Bundesliga erwarten kann. Vielleicht sollte man es ja auch lieber mit Spielern aus der 1. Bundesliga versuchen. Marcel Heller (Eintracht Frankfurt) und Dragan Bogavac (FSV Mainz 05) wären hier zwei mögliche Kandidaten. Der junge Heller (24 Jahre) und der erfahrende Bogavac (30 Jahre) haben beide Potential in der 2. Bundesliga auf Torejagd zu gehen. Sollte ein Transfer an einer zu hohen Ablösesumme scheitern, ist natürlich auch ein Leihgeschäft für 1 Jahr denkbar. So würden beide Spielpraxis bekommen. Als letzten Kandidaten haben wir Torsten Oehrl ausgewählt. Der 24-jährige Mittelstürmer hat aktuell einen Vertrag bei Werder Bremen, ist aber derzeit an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Bremen wird sicher daran interessiert sein, ihn weiter Spielpraxis sammeln zu lassen. Ganz egal wer es nun wird - einen neuen Stürmer werden die Fans vom VfL nach der Sommerpause sicher zu sehen bekommen.

Der FC Carl Zeiss Jena kann sich nicht über Punkte am “grünen Tisch” freuen. Dies entschied der DFB am Abend im Rahmen einer Sitzung. Nachdem Spiel gegen Heidenheim vor einigen Wochen hatte der FCC Protest gegen Martin Klarer (Spieler vom 1. FC Heidenheim) eingereicht, denn dieser soll trotz einer Gelbsperre eingesetzt worden sein. Der DFB allerdings bestreitet diesen Vorwurf. “Zur Wahrung der Wettbewerbssicherheit gibt es genaue Vorschriften, denen alle Vereine unterliegen. Heidenheim hätte bis 48 Stunden nach dem Spiel eine mögliche Verwechslung anfechten können und hat dies nicht getan. Ein Verschulden seitens des 1. FC Heidenheim ist darüber hinaus nicht erkennbar. Ein zunächst unbeteiligter Verein wie Jena kann aber nicht ein halbes Jahr später durch die Hintertür eine Gelbe Karte anfechten”, hieß es seitens des DFB. Somit bleibt Jena nun bei den bisher erreichten 60 Punkten. Hoffnungen auf einen Aufstieg sind wohl damit vom Tisch, denn bei 3 Punkten Rückstand und eine um 15 Tore schlechtere Tordifferenz ist es fast unmöglich, am letzten Spieltag doch noch den Relegationsaufstiegsplatz zu erreichen.

Der FC Erzgebirge Aue kann sich nach 2 Jahren 3. Liga über den Aufstieg in die 2. Bundesliga freuen. Im Folgenden möchte liga3-online.de nun 5 Gründe nennen, warum Aue in die 2. Bundesliga aufsteigen ist. Der Garant für die derzeitige Situation ist die Heimstärke. In den bisherigen 19 Heimspielen dieser Saison gab es gerade mal 1 Niederlage im heimischen Erzgebirgsstadion. 15-mal konnten sich die Lila-Weißen Fans am Ende über einen Sieg freuen. Zuhause ist das Team von Trainer Rico Schmitt also extrem stark. Aber auch die Offensive hat einiges zu bieten. Neben Toptorschütze Eric Agyemang (12 Tore) verfügen auch Braham (11 Tore) und Glasner (9 Tore) über eiskalte Vollstreckerkünste vor dem gegnerischen Gehäuse. Man ist nicht abhängig von einem Stürmer. Was natürlich auch in die Karten der Erzgebirgler spielt, ist die große Unberechenbarkeit. In der ersten Hälfte der Saison dümpelte man oft nur im Mittelfeld der Liga herum, ehe es dann erst vor wenigen Wochen zum großen Sprung in die Spitzengruppe geklappt hat. Viele Teams hatten den FCE vielleicht schon abgeschrieben. Dies könnte jetzt zum großen Vorteil werden. Weitergehend stellt sich die Kader Zusammenstellung als sehr positiv heraus. Neben jungen Akteuren wie Jan Hochscheidt (22 Jahre) oder Martin Männel (22 Jahre) sorgen aber vor allem die erfahrenden Spieler wie Curri (34 Jahre) und Braham (32 Jahre) für ein optimales Verhältnis zwischen jung und alt. Abschließend soll natürlich auch die Unterstützung der Fans nicht unerwähnt bleiben. In der Stadt Aue wohnen gerade mal 19.000 Einwohner, aber trotzdem spielt der FCE oft vor mehr als 10.000 Zuschauern. Teilweise finden gar 16.000 Anhänger den Weg ins Stadion. Diese riesige Fan-Unterstützung kann am Ende gar ausschlaggebend für den Aufstieg in Liga 2 sein. So ein hohes Verhältnis zwischen Einwohnern und Fans findet man sonst in kaum einer anderen Stadt in Deutschland. - Der Aufstieg geht also absolut in Ordnung.

Als Zweitligaabsteiger in die Saison gestartet lief es zunächst alles andere als rund für den VfL Osnabrück. Doch je weiter man in die Saison hinein kam, desto stärker wurde das Team von Trainer Karsten Baumann. Wenige Woche vor dem Ende der Saison 2009/2010 steht der VfL mit 60 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Im Folgenden will liga3-online.de nun fünf Gründe aufwerfen, warum der VfL Osnabrück am Ende der Saison in die 2. Bundesliga aufsteigen wird. Von vielen Experten und Fans hört man ja oftmals, dass gerade zuhause der Grundstein für den Aufstieg gelegt werden muss. Diese Behauptung trifft ohne Zweifel auch auf den VfL zu, denn die Niedersachsen sind das heimstärkste Team der 3. Liga. Gerade mal 1 Niederlage gab es in den 18 Heimspielen an der heimischen “Brücke”, wie das Stadion von den Fans liebevoll genannt wird. Weitgehend spielt auch die Qualität des Kaders eine große Rolle im Aufstiegskampf. Nach dem Abstieg 2009 strukturierte man das Team komplett um und hat nun eine gute Mischung von erfahrenden Spielern, wie z.B Thomas Reichenberger, und von jungen und hoffnungsvollen Akteuren wie z.B Dennis Schmidt. Was ebenfalls in die Karten der Osnabrücker spielen dürfte, ist das eigentlich leichte Restprogramm. In den abschließenden 3 Begegnungen dieser Saison spielt man noch gegen Dortmund II, Kiel und Burghausen. Vom Papier eigentlich Gegner, die man schlagen kann. In der Hinrunde holte der VfL aus diesen 3 Spielen starke 7 Punkte. In den letzten Spielen profitieren sie natürlich auch von der guten Ausgangslage. Derzeit belegt man den zweiten Tabellenplatz. Überholt werden kann man nur noch bei eigenen Patzern. Gewinnt man die noch verbleibenden 3 Spiele steigt man auf jeden Fall auf. Schließlich sind es natürlich auch die Fans, die zum Erfolg ihrer Mannschaft beitragen. Zum Spiel am Wochenende gegen den BVB II werden rund 5.000 Fans den VfL nach Dortmund begleiten. Auch zu den Heimspielen pilgern jede zweite Woche knapp 11.000 Fans in die Bremer-Brücke. - Lassen wir uns also überraschen von den nun folgenden Spielen. Sollte der VfL Osnabrück am Ende aufsteigen, wäre dies aufgrund der kompletten Saisonleistung auch absolut verdient.

Rund 1 Monat vor Ende der Saison 2009/2010 könnte die Situation in der 3. Liga nicht spannender sein. Während in der 1. Liga der Meister wohl unter zwei Teams ausgemacht wird, und während in Liga 2 sich 4 Teams um den Aufstieg in die Bundesliga streiten, haben in der 3. Liga noch ganze sieben Teams die Möglichkeit nächste Saison im Profifußball zu spielen. Die besten Karten dabei hat wohl der VfL Osnabrück. Der Tabellenführer hat derzeit 4 Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz. Seit Wochen kann man sich auf eine konstante Leistung verlassen. Die gelegentlichen Ausrutscher z. B. beim 2:3 gegen Sandhausen steckte das Team von Trainer Karsten Baumann aber gekonnt weg. Das Restprogramm des VfL ist mit Gegnern aus der unteren Tabellenhälfte wie Kiel oder Dortmund II machbar. Am kommenden Samstag könnte vielleicht schon eine kleine Vorentscheidung fallen. Dann nämlich trifft man auf den Verfolger aus Aue. Bevor wir aber zu dem aktuell Drittplatzierten kommen, wenden wir uns dem 1. FC Ingolstadt zu. Mit 53 Punkten belegt man derzeit an 2. Tabellenplatz. Nach einer tadellosen Hinrunde rutschte man zur Rückserie etwas ab und muss nun wohl bis zum letzten Spieltag um den möglichen Aufstieg kämpfen. In kommenden Wochen hat man noch Spiele gegen die heimstarken Dresdener oder die abstiegbedrohten Wuppertaler zu absolvieren. Auch der FC Erzgebirge Aue hat noch die besten Karten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Team rund um Trainer Rico Schmitt belegt derzeit den dritten Tabellenplatz. Spannend wird es für den FCE aufjeden Fall werden, denn man hat noch 1 Nachholspiel zu absolvieren und trifft noch auf den Tabellenführer aus Osnabrück. Der Viertplatzierte FC Heidenheim kann als Aufsteiger völlig ohne Druck aufspielen. Der erneute Aufstieg scheint in greifbarer Nähe. Doch Vorsicht! Wenn man wirklich hoch möchte in Liga 2, muss man in den letzten Spielen eine geschlossen Mannschaftsleistung zeigen. Denn die PartHeidenheim Aue befinden sich noch Eintracht Braunschweig und Carl Zeiss Jean. Beide Clubs haben wohl vor einigen Wochen nicht damit gerechnet, dass sie noch aktiv in Aufstiegsrennen eingreifen können. Die wohl spannendste Liga Deutschland biegt also so langsam auf die Zielgerade ein. 7 Mannschaften kämpfen noch um 3 Aufstiegsplätze. Noch nichts ist entschieden, denn jeder kann jeden schlagen. Das hat die Vergangenheit oft genug gezeigt.

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Der VfL Osnabrück ist weiterhin auf dem direkten Weg zurück in die 2. Bundesliga. Sie gewannen am Nachmittag verdient mit 4:1 gegen Bayern München II. Dabei begann das Spiel zunächst mit einer Schreckensphase für die Osnabrücker, denn Hajdarovic brachte den FCB in der 5. Minute in Führung. Durch die Tore von Stang (19. / 43.), Lindemann (29.) und Krük (65.) war der Sieg dann aber am Ende keine Frage mehr. Bei den anderen Aufstiegskandidaten sah es dagegen nicht so gut aus. Heidenheim kam lediglich zu einem 1:1 gegen Bremen II und Ingolstadt musste sich mit einem 2:2 gegen Jena hingeben, obwohl der FCI zur Pause noch 2:0 führte. Hier die weiteren Ergebnisse. Unterhaching schlägt Regensburg mit 2:0, Braunschweig siegt gegen Wuppertal mit 3:0, Kiel und Wehen trennen sich 1:1, Burghausen siegt mit 3:0 gegen Stuttgart II und Erfurt und Aue trennen sich 0:0.

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Als Fan der Kieler Störche hatte man ja in den letzten Jahren nie wirklich besonders viel Glück. Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob der Aufsteiger aus dem hohen Norden nach nur einer Saison wieder zurück in die Regionalliga muss. Dabei ist man doch mit voller Zuversicht in die neue Saison gestartet. Einige selbsternannte Experten trauten den Kielern sogar den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu. Andere wiederum verglichen den KSV schon mit Hoffenheim. Die Fans sahen das alles ein wenig kritischer. Bleiben noch die Spieler - welchen Eindruck hatten sie von sich selbst? Mit großen Erwartungen startet man also und wurde gleich am Anfang bitter enttäuscht. Nach 4 Spielen stand gerade mal 1 Sieg für den Aufsteiger zu buche. Sicherlich nicht schlecht für die Mannschaft, die um den Klassenerhalt spielt, aber für ein Team, das (laut den Experten) den Aufstieg anpeilt, entschieden zu wenig. Auch nach den ersten 10 Saisonspiele bot sich keine Änderung des Gesamtbildes: 10 Spiele, 3 Siege und 1 Unentschieden. So langsam wurde dann wohl auch den Spielern klar, dass man mit dem Aufstieg absolut nichts mehr zu tun haben würden. Die große Perspektive hat in den Spielern eine Vision ausgelöst, die aber völlig unrealistisch war und immer noch ist. Vom befreiten Aufspielen konnte natürlich nach den ersten Wochen in der 3. Liga keine Rede mehr sein. Die Luft war schon nach kurzer Zeit komplett raus. Den Rest der Saison lässt sich dann bei den Störchen relativ kurz zusammenfassen. Mit wenig Wille und Einsatz (eigentlich ja die Haupttugenden im Fußball) stütze man immer weiter Richtung Tabellenende, wo man dann seit ein paar Wochen auch steht. Fast jede Woche folgte ein neuer sportlicher Höhepunkt. Gestern spielte man in der Partie gegen Stuttgart II laut einigen Tageszeitungen schon um die letzte Chance den Klassenerhalt noch zu erreichen. Das Resultat war eine bittere 0:1 Niederlage. “Warum bin ich bloß Holstein-Fan geworden? Ist ja die Hölle mit dem Verein”, konnte man später in einem Fan-Forum der Kieler lesen. 7 Punkte bei 9 verbleibenden Spielen fehlen Kiel bis zum rettenden Ufer. Sicherlich keine unmögliche Mission, aber um diese bewältigen zu können, muss man viel sicherer auftreten. Sollte man auch in den nächsten Spielen wieder Kampf und Wille beim KSV an vielen Stellen vermissen, dann setzten die Störche zum Sinkflug in die 4. Liga an. Oder ist es doch eher ein Sturzflug?

Beim Betrachten des Saisonverlaufs des VfL Osnabrück werden sich die Fans wahrscheinlich oft über ein Ergebnis wundern: 1:0. So oft wie kein anderes Team der 3. Liga, nämlich 7-mal, siegte man mit exakt einem Tor Vorsprung. Jetzt stellt sich natürlich die Frage nach Gründen und den Ursachen für dieses Phänomen. Bevor wir auf diesen Punkt zurückkommen, werfen wir erstmal noch einen Blick auf die vergangene Saison. Alle drei Aufsteiger Union Berlin, Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn schossen im Schnitt 60 Tore in der kompletten Saison. Dieser Wert deutet also nun wirklich nicht daraufhin, dass man sich mit Minimalfußball beschäftigte. Beim VfL nun von Kleinkunstfußball zu sprechen ist natürlich auch komplett falsch. Die Mannschaft von Trainer Karsten Baumann hat sich seit dem kompletten Neuanfang zu Beginn der Saison prächtig entwickelt. Einziges Manko der Niedersachen: mit gerade mal 38 erzielten Treffern stellt man aktuell mit Abstand die schwächste Offensive der Aufstiegskandidaten - Toptorschütze ist Mittelfeldmann Björn Lindemann. Man kann und muss nun also sagen, dass der Sturm wirklich nicht die große Stärkste beim VfL ist. - Ein richtiger Knipser fehlt. Zwar sitz mit Thomas Reichenberger einer auf der Bank, allerdings hat er seine besten Zeiten bereits hinter sich. Um nun die Frage aus der Überschrift zu beantworten, sagen wir einfach folgendes: diese Gleichung stimmt zwar nicht immer, doch bei Osnabrück scheint sie derzeit aufzugehen. Denn aus Zufall steht das Team nun wirklich nicht an der Tabellenspitze.


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